Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde St. Vitus in Südlohn

1309 – 1316  Theodericus, „plebanus in Sutlon“ wird am 20.01.1309 erwähnt
1347 Albertus, „Pfarrer in Sutlon“, am 20.09.1347 erwähnt.
1382 – 1386 Heinrich Odynck,  erscheint am 30.12.1382 als „Hinrich, Kirchherr zu
Sutlon und am 23.08.1386 als Pleban Heinrich Odynck.
1409 – 1422 Johann de Koninck; wird am 18.05.1409 als „Kirchherr zu Südlohn“,
am 14.04.1412 als „Kirchherr zu Zutloen“ und
am 01.07.1422 als „Kercher to Zutlon“ genannt.
1441 Lambert Kyndes, Pfarrer von Südlohn
1466 – 1469 Bernhard von Voerden, „Pleban in Südlohn“.
1469 Gerhard Besselinck, war als Exekutor des verstorbenen Bernhard von Voerden tätig.
1498 – 1515 Heinrich Sluyter, am 26.07.1507 als Hinrick Sluter, „Pastor zu Südlohn“ erwähnt.
1508 Hinrich Coenrading, erscheint am 7. und 17.10.1508 als „Pastor tho Zuitloen“. Vielleicht ist er mit Heinrich Sluyter identisch, da dieser vor ihm und nach ihm am 13.11.1508 wieder amtiert.
1525 – 1557 Albert Schreven, erscheint als de Greven, Greven, Scheve
1573 – 1581 Johannes Böing, geb. um 1523, erscheint als Beynck, Boynck, Boingk.
1593 – 1634 Gerhard Böing, wird am 17.08.1593 nach freier Resignation des Domvikars zu Münster, Albert Steenlage, vom Archidiakon als Pfarrer eingesetzt. 1616 gibt er an, seit 18 Jahren zu residieren, sechs Jahre sei er fort gewesen. Gerhard Böing resignierte 1634.
1644 – 1671 Nikolaus Bröcking aus Vreden, Testament vom 20.10.1669.
1672 – 1673 Gottfried zum Sloot (Zumslodt)
1674 – 1696 Heinrich Druchtrup aus Vreden, Testament vom 12.03.1696
1697 – 1727 Hermann Kerkering aus Velen (Kerckerinck), gest. 08.01.1727. Er begann mit der barocken Ausschmückung der Kirche und baute das Pastoratsgebäude neu.
1728 – 1733 Hermann Otto Zumbrinck aus Senden
1734 – 1740 Bernard Werning, gest. 1740 (Werninck, Wernekinck)
1741 – 1782 Joh. Math. Melchers aus Drensteinfurt, gest. 20.03.1782
1782 – 1807 Gerhard Heinrich Brüning (Brüninck) aus Südlohn, geb. um 1747, gest. 19.05.1807
1807 – 1821 Caspar Joseph Averesch aus Cappeln (Oldb.)
1822 – 1852 Wilhelm Göffen aus Coesfeld
1853 – 1861 Carl Kettelhack aus Borken
1862 – 1881 Theodor Surholt aus Selm
1881 – 1888 Theodor Mensinck aus Südlohn, geb. 22.10.1832, gest. 12.12.1915,
22.06.1859 Priesterweihe, 1872 Vikar und ab 1881 Pfarrverwalter während des Kulturkampfes in Südlohn, 31.07.1888 Pfarrer in Westerholt.
1888 – 1901 Heinrich Feldhaus aus Darup, geb. 1829, gest. 17.01.1901, schon im November
1886 ernannt, konnte er wegen des Kulturkampfes erst am 19.07.1888 seine
Stelle antreten.
1901 – 1929
Franz Meiners aus Dülmen, geb. 19.10.1853, gest. 20.04.1929, 09.07.1876 Priesterweihe durch den Bischof von Eichstätt, 1901 Pfarrer in Südlohn, 1926 goldenes Priesterjubiläum und 25 – jähriges Ortsjubiläum.
1929 – 1952
  Adolf Bleister aus Münster St. Mauritz, geb. 1877, gest. 23.06.1952, Priesterweihe 1903, 29.04.1929 eingeführt.
1952 – 1967
  August Möllering aus Neuenkirchen, geb. 1897, gest. 17.07.1973, eingeführt am 02.01.1967.
1967 – 1998
  Walter Winkelhues aus Metelen, geb. 11.11.1929, gest. 05.02.2003, am 26.02.1967 eingeführt, 1992 feierte er sein 25 – jähriges Ortsjubiläum, 29.11.1998 das 40 – jährige Weihejubiläum, Verleihung des Ehrenbürgerrechts.
1999 bis heute
  Stefan Scho aus Ochtrup, geb. 12.10.1957, Priesterweihe 1994, am 08.08.1999 eingeführt.

Ein Weihbischof aus der Pfarrei St. Vitus

 Weihbischof Alfons Demming
Vor allem in den 50er und 60er Jahren des 20. Jahrhunderts fühlten sich zahlreiche Südlohner Männer und Frauen berufen, ihr Leben in den Dienst der kirchlichen Gemeinschaft zu stellen. Im Licht der Öffentlichkeit stand dabei vor allem Alfons Demming, geb. 29. Februar 1928in Südlohn.
Am 21.12.1953 empfing der die Priesterweihe. 1959 war er Kaplan in Coesfeld St. Jakobi und in Selm St. Joseph. 1959 wurde er zum Präses des Piuskollegs in Coesfeld berufen. 1968 wurde er Pfarrer in Altenberge. 1970 wurde ihm das Amt des Dechanten übertragen. Am 19.11.1976 ernannte Papst Paul VI. ihn zum Weihbischof. Die Bischofsweihe empfing er am 09.01.1977. 1998 wurde er als 73 – jähriger von seinen Dienstpflichten befreit.
„Er sprach die Sprache des Westmünsterlandes, die Sprache der Menschen“ – so würdigte Alt-Bischof Lettmann das Wirken des beliebten Seelsorgers. Weibischof Alfons Demming starb am 31. Oktober 2012 nach langer Krankheit. Er wurde am 8. November 2012 auf dem Domherrenfriedhof in Münster beerdigt.