Menschen in Südlohn:
Es gibt viele verstorbene Menschen, die sich um Südlohn verdient gemacht haben: Ehrenbürger und Bürgermeister, Pfarrer, Träger von Verdienstorden und nicht zuletzt Bürger und Bürgerinnen wie du und ich:
Handwerker, Kaufleute, Bauern, Gastwirte, Ärzte, Unternehmer und viele mehr
Sie alle haben zu Lebzeiten auf ihre Art das Leben in der Gemeinde geprägt und mitgestaltet. Diesen Bürgern gehört diese Rubrik. Wir sind uns im Klaren darüber, dass wir nicht alle erfasst haben, denen ein Platz gebührt.
So erwarten wir gerne zusätzliche Hinweise:
- Am besten mit Digital-Foto oder auch mit einer Fotografie zum Scannen, das Bild erhalten Sie zuverlässig zurück.
- Einen begleitenden Text mit einer Kurzbiografie – ausformuliert oder in Stichworten.
- Unterlagen senden Sie per Mail an: bennemann.suedlohn@t-online.de oder geben diese an
- Ernst Bennemann, Droste-Hülshoff-Straße 18, 46354 Südlohn, Tel. 02862 – 7112
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Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe!
Südlohn, im Juni 2014
Heimatverein Südlohn e.V.
– Ernst Bennemann –
Adeltrud, Maria
Albrink, Theodor
Bengfort, Heinrich
Bengfort, Hermann
Bennemann, Bernhard
Bennemann, Elisabeth
Bennemann, Franz
Bennemann, Heinrich
Bennemann, Hedwig
Bennemann, Josef
Bennemann, Viktoria
Bleister, Adolf
Bone, Paul
Brauckmann, Hermann
Breuer, Hermann-Josef
Brinkmann, Josef
Brunzel, Ernst
Brüning, Hans
Bucks, Agnes – geb. Hoff
Bucks, Christel
Bucks, Johannes
Bucks, Franz-Josef
Büsker, Karl
Bütterhoff, Bernhard
Busch, Heinrich
Busch, Fritz
Busert, Franz
Cohausz, Eugen
Damm, Werner
Deelmann, Werner
Demes, Bernhard
Demes, Franz
Demes, Gundi (Kunigunde
Demes, Paul
Demming, Alfons
Demming, Heinrich
Demming, Josef
Dittmer, Margret
Dönnebrink, Josef
Dönnebrink, Josef
Döbbelt, Hubert
Doods, Johannes
Doods, Paul
Doods, Theo
Ebbing, Johannes
Emmerich, Helmuth
Fallbrügge, Hubert
Föcking, Carl
Föcking, Franz
Föcking, Martha
Frechen, Franz
Frechen, Josef
Frechen, Karl
Funke, Franz
Gehling, Josef
Gehling, Maria (Mia)
Gehling, Paul
Gehling, Peter
Geuking, Bernhard
Glünz, Franzisa
Hartog, Anton (Tons)
Hinske,Hubert
Höing, Hannes
Hoff, Maria
Hollad, Bernhard
Hollad, Martin
Hollstegge, Josef
Hövel Gustav,
Hövel, Heinrich,
Hövel, Margret
Huesker, Klaus
Hummels, August
Hummels, Heinz-Josef
Hummels, Magdalene
Icking, Heinrich
Isferding, Elisabeth
geboren: 19.02.1928
gestorben: 12.07.2017
Schwester Maria Adeltrud wurde in Bottrop-Kirchhellen geboren und trat 1953 in den Orden der Franziskanerinnen von Münster-Mauritz ein. Nach ihrer Ausbildung zur Krankenschwester absolvierte sie eine Umschulung zur Köchin und Diätassistentin. Nachdem sie als Küchenschwester in verschiedenen Einrichtungen gearbeitet hat, kam sie 1986 kam sie zum damaligen Altenkrankenheim Henricus-Hospital nach Südlohn, sie übernahm die Leitung der Großküche. Mit dem Bezug des Neubaus des Henricus-Stiftes im Jahre 1996 gab sie die Küchenleitung in jüngere Hände ab. Danach arbeitete sie als Küsterin in der Pfarrkirche St. Vitus. Bis zu Ihrem Tod erledigte sie immer noch den Küsterdienst in der Nikolauskapelle des Henricus-Stiftes und war im Nähzimmer für alle anfallenden Näh- und Flickarbeiten zuständig. Im April 2016 konnte sie das diamantene Professjubiläum feiern. Schwester Adeltrud hat sich um das liturgische Leben in der Kirchengemeinde verdient gemacht. Viele Südlohner erinnern sich an ihre bescheidene, liebenswürdige Art und Weise, an ihre gute Laune und an ihren Humor. Sie lebte nach der Regel der Franziskanerinnen: Geborgen im Glauben – nah bei den Menschen.
2017 – © heimatverein-suedlohn.de
Theodor Albrink war langjähriger Vorsitzender der KAB. Seit 1915 war er Mitglied, seit 1948 im Vorstand und seit 1963 der erste Vorsitzende. In der Zeit des Nationalsozialismus war er streitbarer Gegner des Regimes. Nach dem Krieg hat er die Renovierung des Vereinshauses vorangetrieben. Den Altentag der KAB hat er ins Leben gerufen, unvergessen sind seine Einsätze an den Nikolaustagen.
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Als ältester Sohn des bei der Firma Gebr. Deelmann tätigen Holzfällers Hermann Bengfort (1907 – 1961) musste der Sohn Heinrich 1960 den heimischen Hof übernehmen. Die Hofstelle befand sich im heutigen Vitusring. Nach der Heirat mit Elisabeth Schlettet aus Hundewick gründete Heinrich Bengfort im Jahre 1964 das „Betonsteinwerk Südlohn“ in der Gemarkung Scharperloh, dem heutigen Wohngebiet Scharperloh, am westlichen Rand von Südlohn in Richtung Vreden gelegen. Kurz vor seinem Tod wurde das Betonsteinwerk verkauft. Heinrich Bengfort war Musiker mit Leib und Seele. Ab 1940 war er Trompeter in der Musikapelle Südlohn. Später spielte er die Tuba – wie sein Vater. Der Name Bengfort ist mit dem Klangkörper der Musikkapelle aufs engste verbunden: Nicht nur sein Vater war Mitglied der Kapelle, auch seine Söhne folgten der Tradition. Sie musizieren und tragen seit 1969 zur Klangkörperverstärkung der weit über die Grenzen von Südlohn hinaus bekannten Musikkapelle Südlohn bei.
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Als jüngstes Kind des Müllers Hermann Bengfort musste Sohn Hermann früh den heimischen Hof übernehmen. Nach dem 2. Weltkrieg kam er aus russischer Gefangenschaft zurück und wurde im Jahre 1946 der erste Vorsitzende der Musikkapelle Südlohn. Dieses Amt übte er bis 1955 aus. Bis zu seinem Tod spielte er in der Kapelle die Tuba. Hermann Bengfort war Holzfäller bei der Firma Deelmann und Bauer auf dem heimischen Hof. Musik prägt das Leben mehrerer Generationen der Familien Bengfort: Fast alle acht Kinder, Enkel und sogar Urenkel folgten der Tradition und musizierten oder musizieren bis heute in der Musikkapelle Südlohn.
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Der Schneidermeister Bernhard Bennemann eröffnete im Jahre 1959 in seinem Elternhaus an der Friedhofstraße eine Schneiderwerkstatt mit dem Verkauf von Maß- und Fertigkleidung. Im November 1965 erfolgte der Umzug in das neu errichtete Geschäftshaus in der Holzstraße. Das in moderner Rundbauweise errichtete Gebäude fügt sich in seiner Gesamtanlage harmonisch in das Bild der Holzstraße ein. Betrieben wurde ein Geschäft für Maß- und Fertigkleidung und traditioneller Handel mit Textil- und Kurzwaren. Aus der 1965 geschlossenen Ehe mit Cäcilia Bennemann geb. Rensing gingen drei Kinder hervor. Nach dem Tode von Bernhard Bennemann wurde das Geschäft von Ehefrau Cäcilia bis zum 31.12.2007 weitergeführt.
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Elisabeth Bennemann erhielt im Textilhaus J.B. Busch in Südlohn eine Ausbildung zur Verkäuferin im Textilhandel. Nach weiteren beruflichen Stationen im Textilhaus Paul Arntzen in Südlohn und im Textilhaus Pottgießer in Weseke gründete sie im Jahre 1953 in der Kirchstraße Nr. 5 eine Handlung für Textilwaren. Das Geschäftshaus „Moden Bennemann“ war über Jahrzehnte ortsprägend. Im Jahre 2005 wurde das Geschäft aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben. 1964 war Elisabeth Bennemann Schützenkönigin mit dem König Clemens Schulze – Besseling.
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Im März 1887 stellte der Bäcker Franz Bennemann einen Antrag auf Erteilung einer Konzession zum Betrieb einer Gastwirtschaft. Der Sohn Franz Bennemann jun. übernahm die Gastwirtschaft 1928. Dessen Sohn, der gelernte Bäcker Franz Bennemann, übernahm die Traditionsgaststätte Bennemann am Fürstenberg im Jahre 1956. Als aktives Schützenmitglied errang er 1960 die Königswürde, mit Marianne Deelmann als Königin. Nach dem Tode führte seine Frau Hedwig, geborene Frehe, die Gastwirtschaft, den Lebensmittelladen und einen Getränkehandel weiter. Heute wird die Gaststätte in der fünften Generation von Wolfgang Bennemann und seiner Ehefrau Christa, geborene Siebenbrock, geführt.
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Ungezählten Südlohner Bewohnern war Hedwig Bennemann über Jahrzehnte den Menschen in ihrer Eigenschaft als Wirtin des Gasthauses Bennemann am Fürstenberg bekannt. Im Jahre 1956 heiratete Hedwig Bennemann, geb. Frehe aus Vreden, den Bäckermeister Franz Bennemann, der 1983 im Alter von nur 52 Jahren verstarb. Nach dem Tod ihres Ehemannes führte Hedwig Bennemann das Lebensmittelgeschäft und später den Getränkehandel weiter. Der Getränkemarkt wurde bis zum Jahre 2000 betrieben, die Räume wurden der bestehenden Gaststätte angegliedert und umgebaut. Im Laufe der Jahre etablierte sich die Gaststätte zu einem Treffpunkt ungezählter Vereine und Stammtische. Im angeschlossenen Saal fanden Hochzeiten und Familienfeiern jeglicher Art statt. Hedwig Bennemann stand mit Leidenschaft hinter der Theke, sie war eine herzliche Gastgeberin und den Menschen zugesandt und verbunden. Bis 2018 wurde die Gaststätte von Ihrem Sohn Wolfgang Bennemann und seiner Ehefrau Christa geführt.
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Mitten im Dorf, in der Kirchstraße geboren als 6. Kind von 8 Geschwistern der Eheleute Bernhard und Anna Bennemann war Josef Bennemann Mann der ersten Stunde des Spielmannszuges Südlohn. Während seiner aktiven Zeit war er Flötist des Vereins und eine tragende Stütze. Er ließ es sich nicht nehmen, über Jahrzehnte die Kriegsgräber auf dem Südlohner Friedhof zu Allerheiligen mit Lichtern zu schmücken. Nicht nur der Spielmannszug war seine Leidenschaft. Josef Bennemann liebte Gesang und Musik und war ebenfalls Gründungsmitglied des Männerchors Südlohn 1988 e.V. Mit seine Stimme als 1. Tenor war er 28 Jahre dem Männerchor verbunden – von 1988 bis 2016. Verheiratet war Josef Bennemann mit Gertrud Bennemann, geborene Höing. Aus der Ehe gingen drei Töchter hervor.
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Nach dem Tode hinterließ Viktoria Bennemann ihrer Familie ein einzigartiges Dokument der Zeitgeschichte: Jahrzehntelang führte sie ihr Tagebuch und hat Südlohner Ereignisse und Familiengeschichte festgehalten, aufgelockert durch Gedichte und Dönekes. Erwähnt sind im Laufe der Jahrzehnte 770 Namen Südlohner Bürger mit Geschichten, Berichten und Hintergründen. Deutlich wird, wie sich die Gesellschaft im Laufe der Jahre verändert hat. Sohn Ernst Bennemann und Enkel Dirk Bennemann haben das Tagebuch abgeschrieben und im Eigenverlag herausgegeben.
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Adolf Bleister war nach der Priesterweihe als Kaplan in Neuenkirchen, Warendorf und Coesfeld tätig. Am 1. März 1929 wurde er zum Pfarrer von Südlohn ernannt, am 29. April 1929 wurde er als Pfarrer von St. Vitus eingeführt. Unter seiner Regie wurde die St. Vitus Pfarrkirche im Jahre 1936 erweitert. Zum einen in der Verlängerung des dreischiffigen Langhauses um ein Joch, zum anderen wurde vor dem Langhaus ein Querschiff mit einem neuen Turm errichtet. Ein niedriger Anbau erweiterte die Kirche im Süden. Den Architekten ist es gelungen, die damaligen Raumprobleme zu lösen und gleichzeitig die wertvolle Bausubstanz zu erhalten.
2014 – © heimatverein-suedlohn.de
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Bankdirektor Hermann Brauckmann war Vorstandsmitglied der Volksbank Stadtlohn und in Personalunion Leiter der Niederlassung Südlohn. Der aus Datteln im Kreis Recklinghausen gebürtige Hermann Brauckmann kam 1964 als Rendant zur damaligen Spar- und Darlehenskasse. 1991 wurde er in den Ruhestand verabschiedet. Hermann Brauckmann verkörperte in besonderer Weise den regional vernetzten Bankkaufmann, der für Jedermann ansprechbar war.
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Der aus Bonn stammende Apotheker Hermann-Josef Breuer führte die Südlohner Apotheke von 1905 bis zu seinem Tode im Jahre 1940. Als Rheinländer hat er sich schnell und leicht in die dörfliche Gemeinschaft eingefügt und war fester Bestandteil des Südlohner Geschehens.
2014 – © heimatverein-suedlohn.de
Josef Brinkmann hatte ein langes und bewegtes Leben, bevor er im Alter von fast 95 Jahren verstorben ist. Aufgewachsen auf dem elterlichen Bauernhof im Scharperloh war er der Landwirtschaft verbunden. Nach dem Krieg schloss er 1950 seine kaufmännische Ausbildung bei der damaligen „Bäuerlichen Bezugs- und Absatzgenossenschaft“ an der Bahnhofstraße in Südlohn ab und arbeitete dort bis zu seinem Rentenbeginn. Vielen war er auch durch die Versicherungsagentur bekannt, die er an der Wohnstätte der Familie, ehemals Gartenstraße, aufbaute. Ebenfalls über Jahrzehnte war Josef Brinkmann der Rendant der Kirchengemeinde St. Vitus und St. Jakobus in Südlohn sowie der Kirchengemeinde St. Otger in Stadtlohn und engagierte sich mit seiner Frau in der kirchlichen Vereinsarbeit. In seinen Funktionen hat er vielen Menschen mit seinem hilfsbereiten Wesen Unterstützung und Rückhalt gegeben. Verheiratet war Josef Brinkmann mit Antonia Brinkmann, geborene Bürger. Aus der Ehe gingen 6 Kinder hervor.
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Die Eltern von Ernst Brunzel siedelten im Jahre 1908 berufsbedingt aus Schlesien nach Südlohn um. Ernst Brunzel war das jüngste von drei Kindern. Vor dem Kriegsdienst 1944 absolvierte er bei der Spar-und Darlehenskasse eine Ausbildung zum Bankkaufmann. Von 1945 bis 1964 war er bei der Spar-und Darlehenskasse in Südlohn beschäftigt. Im Anschluss daran von 1964 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 1990 war er bei der heutigen Sparkasse Westmünsterland tätig. Von 1964 bis 1998 gehörte er dem Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde an und engagierte sich als Kirchmeister. Ernst Brunzel war Zeit seines Lebens ein unabhängiger Geist, er trat für Frieden und Menschenwürde ein. Das Schicksal der jüdischen Gemeinde Südlohn hat er mit dem Buch „Nie gehört“ aufgearbeitet und dokumentiert, erschienen 1989 im Selbstverlag. Seine Erlebnisse während der Zeit des Nationalsozialismus haben ihn nicht ruhen lassen, im „Arbeitskreis gegen Rechtsradikalismus und Gewalt – für Toleranz“ war er treibende Kraft.
2014 – © heimatverein-suedlohn.de
Der Sozialdemokrat Hans Brüning engagierte sich 21 Jahre – von 1999-2020 – im Rat der Gemeinde Südlohn für die Kommunalpolitik. Hans Brüning, gebürtig aus Vreden, war von 2010 bis 2020 stellvertretender Fraktionsvorsitzender und in verschiedenen kommunalen Gremien und im SPD-Unterbezirksvorstand aktiv. Viele Jahre gehörte er dem SPD-Ortsvorstand an. Seine berufliche Arbeit war verbunden mit gewerkschaftlichem Engagement als Vorsitzender der Fachgruppe des Groß- und Außenhandels im ver.di Bezirk Münsterland und als Mitglied der Organisation im Landesbezirksfachgruppenvorstand NRW. Für den Bürger-Bus-Verein Südlohn-Oeding e.V. war er ehrenamtlicher Fahrer, auch nach seiner aktiven Zeit blieb er dem Verein verbunden.
2022 – © heimatverein-suedlohn.de
Bucks Johannes:
geboren: 05.10.1909
gestorben: 22.07.1995
Bucks, Anges:
geboren: 11.03.1911
gestorben: 09.01.1999
Bis zum Bombenangriff am 22.März 1945 befanden sich an der Bahnhofstraße 2 – dem Elternhaus von Agnes Hoff – eine Schuhmacherei und ein Hut- und Mützengeschäft der Familie Hoff. Das Haus wurde beim Bombenangriff auf Südlohn am 22. März 1945 zerstört. Nach dem Wiederaufbau eröffnete im Jahre 1952 der Bäckermeister Johannes Bucks mit seiner Ehefrau Agnes Bucks, geborene Hoff, eine Bäckerei mit Lebensmittelgeschäft. Ab 1977 führte der Sohn Bäckermeister Franz-Josef Bucks mit seiner Ehefrau Christel, geborene Liesbrock, das Geschäft bis zum Jahre 2000 weiter. Mit Eintritt in den Ruhestand von Franz-Josef Bucks wurde die Räumlichkeiten im Jahre 2010 an die Bäckerei Mensing aus Ramsdorf verpachtet.
2014 – © heimatverein-suedlohn.de
2016 – © heimatverein-suedlohn.de
Franz-Josef Bucks war der älteste Sohn des Bäckermeisters Johannes Bucks und seiner Ehe-frau Agnes Bucks, geborene Hoff. Den Beruf des Bäckers erlernte Franz-Josef Bucks im elterlichen Betrieb. Nach der Gesellenprüfung arbeitete er zwei Jahre bei der Meisterbäckerei Pohlmeyer in Münster. Die Meisterprüfung legte er 1967 ab, er war der jüngste Bäckermeister im Kammerbezirk. Nach dem Tod seiner Eltern führte Franz-Josef Bucks von 1977 bis 2000 zusammen mit seiner Ehefrau Christel Bucks die Bäckerei mit Lebensmittelhandel an der Bahnhofstraße 2 weiter. Nach seinem Eintritt in den Ruhestand engagierte er sich im örtlichen Heimatverein. Ab 2010 führte er den Heimatverein als 1. Vorsitzender. Dort engagierte er sich mit der gleichen Leidenschaft wie in seinem erlernten Beruf. Durch seinen unermüdli-chen Einsatz für den Heimatverein, sein fundiertes Wissen und sein ausgleichendes Wesen führte er den Heimatverein souverän und erfolgreich in die Zukunft.
2014 – © heimatverein-suedlohn.de
„Der St. Vitus Schützenverein 1606 e.V. trauert um seinen Ehrenpräsidenten“ – mit diesen Worten würdigt der Verein die Verdienste von Karl Büsker, der im Alter von 90 Jahren verstorben war. Er begann sein Engagement 1956 als Fahnenoffizier und danach als Angehöriger des Offizierskorps in verschiedenen Positionen. Zuletzt führte er als Hauptmann die 1. Kompanie an. Beim Schützenfest im Jahre 1984 errang Karl Büsker die Königswürde. Anschließend begann er dann seine Tätigkeit als Vorstandsmitglied. Von 1987 bis 1999 stand er insgesamt 12 Jahre als Präsident dem Verein vor. Mit der Namensgebung nach dem Pfarrpatron der Kirchengemeinde hat Karl Büsker maßgeblich die Strukturen des Schützenvereins mitgestaltet. Für sein Wirken ernannte 1999 die Generalversammlung Karl Büsker zum Ehrenpräsidenten des Schützenvereins.
2019 – © heimatverein-suedlohn.de
Der Kaufmann Bernhard Bütterhoff stammt aus einer Stadtlohner Kaufmannsfamilie. Betrieben wurde der Handel mit Haushaltswaren, Eisenwaren und Automobilen. Südlohn wurde als zusätzlicher Standort ausgewählt. Bernhard Bütterhoff eröffnete im März 1949 ein Geschäft an der Bahnhofstraße. Im März 1950 erfolgte der Umzug zur Holzstraße in das frühere Haus Ebbing / Röttger. 1952 wurde das Trümmergrundstück Arntzen an der Kirchstraße gekauft und ein Geschäftshaus gebaut, welches 1955 eröffnet wurde. Das Geschäft mit Eisen-und Haushaltswaren wurde bis zum Tod von Bernhard Bütterhoff geführt. Der Stadtlohner Bernhard Bütterhoff war beliebt und im Südlohner Dorfleben fest verankert.
2014 – © heimatverein-suedlohn.de
Von seinem Vater Heinrich Busch (1894 – 1974) übernahm Fritz Busch im Jahre 1958 das Installationsgeschäft für Wasser- und Wärmeversorgung am Fürstenberg. Fritz Busch war Installateur, Tüftler und Erfinder gleichermaßen. Seine Zukunft sah er nicht im Installationsgeschäft, sondern in der Gestaltung und Fertigung von Brunnenanlagen im privaten und öffentlichen Raum. Viele der von ihm geschaffenen Springbrunnen erfreuen die Besitzer in der eigenen Gartenanlage. Herstellung und Vertrieb der Brunnenanlagen wurde bis 1992 aufrechterhalten, bevor Fritz Busch den Ruhestand antrat. Verheiratet war Fritz Busch mit Anneliese Busch, geborene Meihs, die ihn in allen geschäftlichen Belangen unterstützte und wesentlichen Anteil an der Geschäftsentwicklung hatte. Im Jahre 1985 wurde Fritz Busch Mitglied des Heimatvereins. Für diese langjährige Mitgliedschaft erhielt er im Jahre 2020 eine Ehrenurkunde.
2023 – © heimatverein-suedlohn.de
Nach seiner Lehre als Kupferschmied & Installateur in Lüdinghausen hat Heinrich Busch im 1. Weltkrieg ab 1916 als Soldat in einem Armeekorps auf dem Balkan gedient. 1927 heiratete er Anna Marks, aus der Ehe sind 7 Kinder hervorgegangen. 1927 hat sich Heinrich Busch als Klempner & Installateur in Südlohn selbstständig gemacht. Im Jahre 1958 hat Sohn Fritz Busch das Geschäft übernommen und es bis zum Jahr 1992 weitergeführt. Im Laufe dieser Jahre wurde die Brunnentechnik mehr und mehr Gegenstand des Geschäftes. Damit war Fritz Busch weit über die Grenzen von Südlohn hinaus erfolgreich.
2014 – © heimatverein-suedlohn.de
„Wehling + Busert“ – nach dem Zweiten Weltkrieg war dieser Name über Jahrzehnte Inbegriff der florierenden Holz- und Baustoffhandlung an der Eschstraße in Südlohn. Franz Busert erlernte den Beruf des Holzkaufmanns in Ahlen bei der Holzhandlung Seiling. Er war Teilnehmer des Zweiten Weltkrieges und diente beim Afrika-Korps unter Generalfeldmarschall Rommel. 1947 wurde er aus kanadischer Gefangenschaft entlassen. Als Holzkaufmann trat er in die bereits bestehende Holzhandlung ein, welche bis 1980 betrieben wurde. Das Unternehmen „W+B“ war nicht nur in Südlohn und Umgebung ein Markenzeichen. Beliefert wurden Kunden mit Bauholz und Holzwerkstoffen weit über Südlohn hinaus, bis ins Ruhrgebiet und zum Niederrhein. Aus der 1952 geschlossenen Ehe mit Josefine Busert, geb. Winkens, gingen drei Töchter hervor.
2014 – © heimatverein-suedlohn.de
Nach einer Webereilehre und weiteren Stationen der Ausbildung zum Diplomingenieur trat Eugen Cohausz 1925 in den elterlichen Betrieb, die Südlohner Weberei Föcking & Cohausz, ein. Nach Beseitigung massiver Kriegsschäden wurde die Weberei mühevoll wieder aufgebaut. Anschließend liefen in dem Unternehmen 100 Webstühle und gaben vielen Familien Arbeit und Brot. Von 1932 bis 1944 war Eugen Cohausz Oberbrandmeister der freiwilligen Feuerwehr. Zu dieser Zeit rettete er die gotische Glocke von St. Vitus aus der Zeit um 1300. Die Glocke sollte eingeschmolzen werden und war bereits zum Abtransport bereitgestellt. Das Leben von Eugen Cohausz war geprägt von vielseitiger Betätigung. So arbeitete er mit Pastor Winkelhues lange Jahre zusammen und übernahm die kunstvolle Ausmalung des Evangeliars.
2014 – © heimatverein-suedlohn.de
Der Name Werner Damm stand jahrzehntelang für vielfältige ehrenamtliche Tätigkeiten in der Gemeinde Südlohn. Über 30 Jahre Mitgliedschaft des Heimatvereins – davon einige Jahre als Beisitzer im Vorstand – zeugen von Heimatverbundenheit und Engagement gleichermaßen. Im Jahre 1989
gründete Werner Damm mit einigen Gleichgesinnten den „Radtreff Südlohn“. Zunächst wurden kleinere Touren rund um Südlohn organisiert. Der Radtreff entwickelte sich zu einer Radsportgemeinschaft, gefahren wurden über Jahrzehnte pro Saison um die 1.000 sportliche Kilometer. Als Trainer und Betreuer der Fußball-Jugendabteilung des SC Südlohn 28 e.V. war Werner Damm viele Jahre mit Engagement und Herzblut aktiv. Die Gemeinde Südlohn würdigte die Arbeit von Werner Damm im Jahre 2013 auf der „Gala für Sport und Ehrenamt“ mit der Verleihung des Bürgerpreises in dieser Kategorie.
2021 – © heimatverein-suedlohn.de
Als Jugendlicher musste Werner Deelmann seine kaufmännische Ausbildung unterbrechen, da er in den Reichsarbeitsdienst und mit 17 Jahren als Funker zur Wehrmacht einberufen wurde. Nach Rückkehr aus amerikanischer Gefangenschaft im April 1946 setzte er seine Ausbildung am Niederrhein und bei der Städtischen Sparkasse Ahlen fort. Mit der Umstellung der Produktion von Holzschuhen auf Sitzmöbel stieg Werner Deelmann im Oktober 1949 in den elterlichen Betrieb ein. Nach dem Ausscheiden seines Vaters Heinrich Deelmann im Jahre 1965 führte Werner Deelmann den Betrieb bis zu seinem Tod weiter. Er war mit Marianne Deelmann, geb. Stegmann, verheiratet. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor.
2014 – © heimatverein-suedlohn.de
Schon mit 20 Jahren war der gelernte Gast-und Landwirt Bernhard Demes kriegsbedingt auf Kreta und in Afrika. Nach dem Krieg baute er das zerstörte Gasthaus am Markt wieder auf und errichtete 5 Jahre später Südlohns erste Kegelbahn. 1957 heiratete er seine Frau Gundi, geb. Robers. Das „Alte Gasthaus Demes“ galt als das älteste Gasthaus in Südlohn. Im Dezember 1970 brannte das Gasthaus aus und wurde im altdeutschen Stil wieder aufgebaut. Aus gesundheitlichen Gründen wurde die Gaststätte später verpachtet. Im September 1992 wurde die Gaststätte geschlossen und in Wohnraum umgewandelt.
2014 – © heimatverein-suedlohn.de
Bei der Firma Waning in Vreden absolvierte Franz Demes seine Ausbildung zum Raumausstatter. Nach seiner Teilnahme am Zweiten Weltkrieg und nach Rückkehr aus russischer Gefangenschaft übernahm er 1965 das von seinem Vater Franz Demes im Jahre 1910 gegründete Sattler und Polsterer – Dekorateurgeschäft. In zweiter Generation baute er es zu einem führenden Südlohner Geschäft seiner Branche zusammen mit seiner Ehefrau Hedwig Demes, geb. Drießen, aus Gescher weiter aus. Im September 2000 wurde Franz Demes von der Kreishandwerkerschaft der Goldene Meisterbrief als Raumausstattermeister überreicht. Nach seinem Tod führen die Kinder das Geschäft in dritter Generation weiter.
2014 – © heimatverein-suedlohn.de
Gundi Demes konnte auf ein bewegtes Leben voller Höhen und Tiefen zurückblicken. Sie ist als zweites von acht Kindern geboren und ist mitten im Dorf – in der Holzstraße – aufgewachsen. Den Zweiten Weltkrieg hat sie als Kinde erlebt, beim Bombenangriff am 22.03.1945 starben ihre Mutter und der acht Jahre alte Bruder Berni. Die Eltern betrieben die Gastwirtschaft Robers in der Holzstraße, in den späteren Jahren entstand daraus der Getränke-Fachgroßhandel Robers. Verheiratet war Gundi Demes mit Bernard Demes. Sie betrieb mit ihrem Mann das „Alte Gasthaus Demes“ am Markt, welches über Jahrzehnte Heimat vieler Vereine war. Im Dezember 1972 brannte die Gaststätte aus. Der Wiederaufbau, die Renovierung und bauliche Erweiterung wurden in gemeinsamer Arbeit mit ihrem Mann geleistet. Gundi Demes war den Menschen zugewandt und eine herzliche Gastgeberin. 1981 zog sich das Ehepaar Demes aus dem Gaststättentrieb zurück, es erfolgte die Verpachtung. Im Jahre 1992 wurde die Gaststätte aufgegeben, die Räumlichkeiten wurden in Mietwohnungen umgewandelt.
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Der gelernte Bäckermeister Paul Demes war als langjähriger Vereinswirt des SC Südlohn 28, eine Institution. Die Gaststätte an der Kirchstraße war Anlaufpunkt der Sportler, für die Paul Demes immer ein offenes Ohr hatte. Nach dem Tode von Paul Demes wurden die Gaststätte und der angeschlossene Imbiss von Sohn Heinrich und Tochter Renate weitergeführt. Im Anschluss daran wurde das Haus an der Kirchstraße von dem aus Stadtlohn stammenden Unternehmer Stephan Kropp übernommen und zunächst verpachtet. 2002 wurde die Gaststätte aufgegeben und in Wohnraum umgewandelt.
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geboren: 29.02.1928
Priesterweihe: 21.12.1953
Ernennung zum Weihbischof: 19.11.1976
gestorben: 31.10.2012
Im Dezember 1953 erhielt Alfons Demming im Dom zu Münster die Priesterweihe. Nach Stellen als Kaplan und Dechant wurde er 1976 zum Weihbischof in Münster ernannt. Die Bischofsweihe durch Bischof Heinrich Tenhumberg empfing Alfons Demming am 9. Januar 1977. Er wurde besonders für die Seelsorge der Gläubigen in der Region Borken / Steinfurt bestellt. Seiner Heimatgemeinde Südlohn blieb Alfons Demming bis zu seinem Tode immer eng verbunden.
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Zeit seines Lebens war der in Südlohn selbstständige Malermeister Heinrich Demming vielfältig aktiv. Er war ehrenamtlich tätig als Ratsmitglied, stellvertretender Bürgermeister, Mitglied des Kirchenvorstandes, Mitglied des Kuratoriums für das Henricus-Krankenhaus, Schöffe am Landgericht und Schiedsmann. Darüber hinaus war er von 1972 bis 1987 Präsident des St. Vitus Schützenvereins Südlohn 1606 e.V.
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Seine Ausbildung zum Friseur erhielt Josef Demming im Salon Kipker in Stadtlohn. Nach Ablegen der Meisterprüfung zum Friseurmeister machte er sich im August 1945 selbstständig. Das Geschäft befand sich an der Kirchstraße in dem Haus Deelmann zwischen der Bäckerei Bucks und dem Hotel Föcking. (Heute Südlohner Hof) 1950 wurde das neue Geschäftshaus in der Eschstraße Nr. 5 gebaut, 1952 erfolgte die Geschäftseröffnung. Josef Demming war mit Maria Demming geb. Bürger verheiratet. Aus der Ehe gingen sechs Kinder hervor. Nach seinem Tod wurde das Geschäft übernommen und weitergeführt von Martin Demming, ebenfalls Friseurmeister.
2014 – © heimatverein-suedlohn.de
Margret Dittmer war Lehrerin in Südlohn und nahm am Leben der Kirchengemeinde engagiert und kritisch zugleich teil. So leitete sie von 1968 bis zum Aufkommen ihrer Krankheit im Ferienwerk das Mädchenlager in Mellau am Gopfberg. Rastlos in ihrer Arbeit und ihrer totalen Hingabe brachte sie viele Dinge ein, die unvergessen sind. Sie war keineswegs ein bequemer Mensch, legte vielmehr kritisch auch den Finger auf Wunden, wenn es Dinge gab, die man besser machen konnte. Am 12. Juli 1978 starb Margret Dittmer. Denen, die mit ihr gelebt und gearbeitet haben, wird sie sicher unauslöschlich im Gedächtnis bleiben. (Textquelle auszugsweise: Pfarrer Walter Winkelhues, 1986)
2022 – © heimatverein-suedlohn.de
Die Gemeinschaft braucht Menschen wie Hubert Döbbelt, der sich jahrzehntelang für das Gemeinwohl eingesetzt hat. Dem Heimatverein war er als Mitglied im Vorstand eng verbunden. In der Zeit von 2002 bis 2005 war er der 2. Vorsitzende, von 2005 bis 2010 führte er den Verein als 1. Vorsitzender. Während dieser Zeit hat er sich unermüdlich für die Belange des Vereins eingesetzt. Durch sein ausgleichendes und freundliches Wesen hat er den Verein geprägt. Unvergessen ist, dass Hubert Döbbelt seine Hofanlage im Eschlohn für Dreharbeiten des 2006 produzierten Films „775 Jahre Südlohn – ein Gang durch die Geschichte“ zur Verfügung gestellt hat. In seiner Eigenschaft als 1. Vorsitzender wirkte er aktiv an der Gründung des Bürgerbusvereins Südlohn-Oeding e.V. mit. Hubert Döbbelt war viele Jahre Mitglied des Kirchenvorstandes. Aber nicht nur das: Hubert Döbbelt war dem Allgemeinen Bauernschützenverein Südlohn e.V. verbunden und über viele Jahre als Hauptmann und Schießwart aktiv. Im Jahre 1999 war er der gefeierte Schützenkönig. Er war federführend tätig beim Bau der Vogelstange und beim Bau des Verkaufsstandes der Landfrauen für den Weihnachtsmarkt. Hubert Döbbelt war Jäger. Naturschutz, Hege und Pflege der Landschaft waren seine Leidenschaft.
2020 – © heimatverein-suedlohn.de
Der Kaufmann Josef Dönnebrink war lange Jahre als Prokurist bei der Landmaschinenfabrik Kemper in Stadtlohn tätig. Im Südlohner Gemeindeleben war er über Jahre präsent: Ratsmitglied von 1969 bis 1975, 1. stellvertretender Bürgermeisters von 1969 bis 1975 und von 1992 bis 2005 Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Henricus Hospital. Als stellvertretender Kirchenvorstandsvorsitzender setzte er sich über Jahre für die Kirchengemeinde St. Vitus ein. Die Königswürde errang er beim Schützenfest des Allgemeinen Bauernschützenvereins Südlohn im Jahre 1968.
2014 – © heimatverein-suedlohn.de
Ob Wiegboldfest, Krammarkt oder Kirmes – Josef Dönnebrink von der Gemeinde Südlohn war dabei: als Organisator und Koordinator war er Ansprechpartner aller Aussteller und Betreiber. Immer kompetent und freundlich und immer bestrebt, die dörflichen Veranstaltungen weiterzuentwickeln und zu fördern. Neben seiner beruflichen Aktivität als Angestellter der Gemeinde Südlohn war Josef Dönnebrink im Vorstand des Bundes der Vollziehungsbeamten e.V. aktiv. Auch hier betrieb er Wirtschaftsförderung: Die Vorstandssitzungen des Landesverbandes NRW fanden in Südlohn im Gasthaus Nagel statt. Gleichzeitig war Josef Dönnebrink Betriebsratsvorsitzender der Verwaltung der Gemeinde Südlohn und sorgte durch sein ausgleichendes Wesen für ein gutes Miteinander.
2014 – © heimatverein-suedlohn.de
Paul Doods war das 2. von 11 Kindern der Eheleute Bernhard und Johanna Doods. Die Eltern führten an der Bahnhofstraße 14, direkt an der Schlinge gelegen, ein Milchgeschäft. Seinen Lebensunterhalt verdiente Paul Doods bei der Webschützenfabrik Schmeing in Weseke, hier war er 45 Jahre lang beschäftigt. Seine Leidenschaft war die Musik. Paul Doods war im Jahre 1950 Gründungsmitglied des Spielmannszuges Südlohn 1950 e.V. und seit 1963 aktives Mitglied der Musikkapelle Südlohn 1908 e.V. In den Jahren von 1968 bis 1983 führte er die Geschicke der Musikkapelle als Vorsitzender mit großem Engagement und persönlichem Einsatz innerhalb und außerhalb des Vereins. Auch nach seinem aktiven Dienst blieb Paul Doods der Musik verbunden. In der Seniorenkapelle – einer Unterabteilung der Musikkapelle – fand er auch nach seiner aktiven Zeit musikalische Freude und Erfüllung.
2021 – © heimatverein-suedlohn.de
Alle haben Theo Doods gekannt und er hat alle gekannt. Aufgewachsen ist er als 6. von 12 Kindern im Elternhaus des Milchbauern Bernhard und seiner Ehefrau Johanna Doods an der Bahnhofstraße. Schon in seiner Jugend war er in die Arbeit des Milchgeschäftes eingebunden und führte Hauslieferungen durch. Nach der Schulzeit absolvierte er eine Lehre als Weber bei der Firma Föcking & Cohausz. Im Anschluss daran war er Bügler bei der Firma Schulten. Bekannt wurde er als „Theo Tank“ vielen Südlohnern während seiner 20-jährigen Tätigkeit als Tankwart und Zweiradverkäufer bei der Tankstelle Südfels an der Eschstraße. Er war den Menschen zugewandt und hatte immer einen flotten Spruch parat. Diese Fähigkeit nutzte er in der Bütt des Kolping-Karnevals zur Freude der Besucher. Bis zu seinem Renteneintritt war Theo Doods Lagerist bei der Firma Bauer an der Eichendorffstraße. Sein Leben lang war er dem Sport beim SC-Südlohn 28 verbunden, 25 Jahre als aktiver Fußballspieler und danach als Jugendtrainer. Verheiratet war Theo Doods mit Irmgard Doods geb. Hayk, aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor.
2018 – © heimatverein-suedlohn.de
Zeit seines Lebens war Johannes Doods im elterlichen Geschäft für Milch und Milchprodukte beschäftigt. 1966 hat er das Geschäft von seinem Vater Bernhard Doods übernommen. Bis in die 1980er Jahre wurden die Kunden in Südlohn mit einem Kleintransporter von Haus zu Haus bedient. Im Jahre 1971 erwarb er das Haus Bahnhofstraße 16, um von 1977 bis 1993 in diesem Haus ein Lebensmittelgeschäft mit seiner Frau Maria Doods zu betreiben.
2014 – © heimatverein-suedlohn.de
Als Johannes Ebbing in den 1970er und 1980er Jahren mit seiner Schmalfilmkamera das dörfliche Leben und Treiben festhielt, hat er bestimmt nicht damit gerechnet, einen wichtigen Beitrag zur Dokumentation der Zeitgeschichte zu leisten. Die Einführung von Pfarrer Winkelhues, die Entdeckung der Fresken in der St. Vitus-Pfarrkirche, Ortsansichten, die Renovierung der Menke Mühle und vieles mehr hat Johannes Ebbing festgehalten. Die 9mm Filme hat er dem Heimatverein übergeben, sie wurden digitalisiert und sind heute Dokumente der dörflichen Entwicklung.
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Im Alter von 85 Jahren konnte Helmuth Emmerich auf ein bewegtes und erfülltes Leben zurückblicken. Als Kind erlebte er die Wirren des Zweiten Weltkrieges. Beim Bombenangriff auf Südlohn am 22. März 1945 verlor er als Siebenjähriger seine Angehörigen. Vor dem Hintergrund dieser traumatischen Erlebnisse bezeichnete er selbst sich als „Kriegskind“ und teilte damit das Schicksal einer ganzen Generation. Helmuth Emmerich verarbeitete seine Erlebnisse mit dem 2011 erschienenen Buch „Niemand ist vergessen. Nichts ist vergessen“. In der Gemeinde hat Helmuth Emmerich deutliche Spuren hinterlassen: langjähriges Mitglied des Gemeinderates und des Kreistages, stellvertretender Bürgermeister, Vorsitzender des Gemeindeverbandes der CDU, Gründungsmitglied des Männerchores, aktiv im Vorstand des Heimatvereins, Drehbuchautor des Films „775 Jahre Südlohn“. Im Jahre 1991 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen als Dank und Anerkennung für sein Wirken nach der kommunalen Neugliederung für das Zusammenwachsen der Gemeinden Südlohn und Oeding sowie für sein Engagement in den örtlichen Vereinen und der Kirchengemeinde.
2023 – © heimatverein-suedlohn.de
Hubert Fallbrügge wurde in Rorup im Kreis Coesfeld geboren. Nach einjähriger Verwaltungstätigkeit und Lehrtätigkeit an der Landwirtschaftsschule in Billerbeck nahm er am Zweiten Weltkrieg teil. Danach war er Lehrer an der Volksschule in Havixbeck. Im Mai 1955 wurde er Rektor an der St. Vitus Grundschule, die er bis 1971 führte. Neben seiner pädagogischen Tätigkeit war er viele Jahre Präsident und Förderer des Südlohner Spielmannszuges.
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Nach dem Studium Fachrichtung Elektrotechnik, einigen Berufsjahren und nach der Rückkehr aus der Gefangenschaft im Jahre 1949 trat Carl Föcking in die Leitung der Frottierweberei Föcking & Cohausz ein. Über 100 Webstühle in der Weberei gaben vielen Südlohnern Arbeit und Brot. Carl Föcking oblag nicht nur die Führung der Weberei, auch als Heimatforscher hat er sich einen Namen gemacht. Er war Gründungsmitglied des Heimatvereins Südlohn e.V. und lange Jahre im Vorstand tätig. Carl Föcking hat das Südlohner Archiv und die heimatgeschichtliche Sammlung aufgebaut. Sein großes Verdienst war auch die Flurnamenforschung in Südlohn.
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Föcking, Franz:
geboren: 18.11.1908
gestorben: 09.07.1990
Föcking, Martha;
geboren: 06.03.1918
gestorben: 11.02.1988
Jahrzehntelang war Franz Föcking in Südlohn eine Institution: Fast 40 Jahre – von 1933 bis 1972 – war er ehrenamtlicher Standesbeamter der Gemeinde Südlohn. Diese von seinem Vater übernommene Stellung bekleidete er bis zur Übernahme des Standesamtes durch die Gemeinde Südlohn. Das Südlohner Standesamt war seit 1883 ununterbrochen im Hause Föcking beheimatet. Das Hotel Föcking führte er zusammen mit seiner Frau Martha, die sich unermüdlich um das Wohlergehen der Gäste bemühte und für eine persönlich-familiäre Atmosphäre sorgte. Das renommierte Hotel Föcking war immer ein Teil der Südlohner Geschichte: 1828 wurde hier die erste Briefsammelstelle eingerichtet, 1902 wurde vor dem Hotel Föcking die letzte Postkutsche abgefertigt.
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Im Oktober 1957 trat Franz Frechen nach 50-jähriger Tätigkeit als Küster und Chorleiter in den wohlverdienten Ruhestand. Die Jahre zuvor war sein Großvater Heinrich Frechen ebenfalls als Küster tätig. Die Familie Frechen konnte somit auf eine über 100-jährige Tradition zurückblicken. Drei Pfarrern hat Franz Frechen gedient: Pfarrer Meiners, Pfarrer Bleister und Pfarrer Möllering. Franz Frechen war ebenfalls 45 Jahre als Chorleiter tätig, er gehörte zu den Gründern des Männergesangvereins „Cäcilia“.
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Josef Frechen war von 1986 bis Ende 1998 Geschäftsstellenleiter der Provinzial Versicherung . Sein Name war verbunden mit dem Spielmannszug Südlohn 1950 e.V. Der Verein war sein Leben. Seit 1950 gehörte Josef Frechen dem Spielmannszug an. Zusammen mit 13 jungen Männern war er Gründungsmitglied und hat den Verein bis zu seinem Tod begleitet und geprägt. Von 1950 bis Ende der 1980er Jahre war Josef Frechen Tambourmajor des Spielmannszuges. Als erster Vorsitzender hat er dem Verein von 1950 bis 1992 vorgestanden. In all den Jahren hat sich der Spielmannszug weit über die Grenzen von Südlohn hinaus einen Namen gemacht: den Grenzlandpokal 14 mal errungen, dreimal Sieger der Klasse 1 bei Landesmeisterschaften, den Titel „Deutscher Meister“ in den Jahren 1984, 1990 und 1992 und vieles mehr. Der Wandschrank im Vereinslokal Hemmer-Robers mit einer großen Anzahl an Pokalen ist Zeugnis außergewöhnlicher Leistungen, an denen Josef Frechen großen Anteil hatte. Von 1993 bis zu seinem Tod war Josef Frechen der verdiente Präsident des Vereins. Verheiratet war Josef Frechen mit Adelgunde Frechen, geborene Gröting. Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor.
2022 – © heimatverein-suedlohn.de
Es gibt Menschen, die sich außergewöhnlich und uneigennützig für das Gemeinwohl einsetzen und dabei nahe am Menschen bleiben. Dazu gehörte Karl Frechen. Bis zur Ernennung zum Gemeindedirektor war er in der Verwaltung des Amtes Stadtlohn tätig. Insgesamt war er 47 Jahre lang im kommunalen Bereich tätig. Herausragendes Merkmal seiner Tätigkeit war es, die Eigenständigkeit der Gemeinden Südlohn und Oeding nach der kommunalen Neuordnung im Jahre 1969 zu erhalten. Als ausgleichende Persönlichkeit verstand er es, die beiden Ortsteile zusammenzuführen und Zukunftsperspektiven darzustellen. In besonderer Weise wurde Karl Frechen geehrt durch die Verleihung der Ehrenbürgerrechte.
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Franz Funke ist als zweitjüngstes Kind von acht Geschwistern in der Doornte geboren. Er hat sein Leben der Musik gewidmet und war Musiker durch und durch.
Der Name Franz Funke ist verbunden mit einem Ereignis aus dem Jahre 1950: Junge Männer der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) gründeten einen Spielmannszug. Franz Funke war Gründungsmitglied, dem Spielmannszug blieb er sein ganzes Leben verbunden. Als Musiker, der das Schlagzeug beherrschte, war er über viele Jahre der erste Mann in der Formation des Zuges, gab den Takt vor und der Gruppe Sicherheit im Auftreten. Nicht nur die aktive Spielleidenschaft als Trommler zeichnete Franz Funke aus, mit der gleichen Leidenschaft gab er 40 Jahre lang sein Wissen als Ausbilder im Schlagwerkbereich an den jugendlichen Nachwuchs weiter. Die Erfolge des Spielmannszuges Südlohn sind begründet durch Mitglieder wie Franz Funke, die sich dauerhaft und mit Leidenschaft einbringen. Die Ergebnisse sind Beweis guter musikalischer Arbeit. Das größte Ereignis war die Teilnahme an der Steubenparade in New York, nach dem Erreichen des ersten Titels als Deutscher Meister. Verheiratet war Franz Funke mit Agnes Funke, geborene Hillenkötter.
2017 – © heimatverein-suedlohn.de
Josef Gehling hat den Beruf des Kraftfahrzeugmeisters erlernt. Im Jahre 1976 übernahm er von seinem Vater Paul Gehling das Busunternehmen „Gehling Reisen“. Im gleichen Jahr wurde die erste Reise des Ferienwerks St. Vitus nach Mellau (Vorarlberg / Österreich) durchgeführt. Zusammen mit seiner Ehefrau Margret Gehling, geb. Telöken, entwickelte er das Busunternehmen erfolgreich weiter. Nach seinem Tode wurde „Gehling Reisen“ von Ehefrau Margret bis zum Jahre 1994 weitergeführt.
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Aufgewachsen ist Mia Gehling als Älteste von 6 Geschwistern auf einem Bauernhof in Guntrup, einer Bauernschaft von Greven. Nach ihrer Schulzeit absolvierte Mia Gehling in Greven eine Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau. 1962 zog sie nach Südlohn, um sich als Hauswirtschaftsfachkraft im Krankenhaus (heute Henricus-Stift) Südlohn ausbilden zu lassen. Ihr späterer Ehemann Peter Gehling (1941-2010) wohnte in unmittelbarer Nachbarschaft, 1967 wurde geheiratet. Aus der Ehe gingen 4 Kinder hervor. Mia Gehling betrieb das allen Südlohnern bekannte „Haushaltswarengeschäft Gehling“ an der Eschstraße mit großer Leidenschaft bis zu ihrem Tod. Kein Kaufwunsch blieb unerfüllt – für jeden Bedarf wurde eine Lösung gefunden. Im Dorf war sie wegen vielfacher Aktivitäten bekannt und beliebt gleichermaßen: Feuerwehr, Kegelklub, Nachbarschaft und vieles mehr. Dem Schützenverein war sie verbunden, der Schützenvogel wurde jahrzehntelang vor dem Fest im Schaufenster an der Eschstraße präsentiert. Mit dem Tod von Mia Gehling verlor die Gemeinde eine prägende Frau des Dorfes.
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Der gelernte Klempner und Elektriker Paul Gehling machte sich 1938 als Omnibusunternehmer selbstständig. In den letzten Jahren des Zweiten Weltkrieges wurde er zur Wehrmacht eingezogen und 1946 aus englischer Kriegsgefangenschaft entlassen. Nach der Währungsreform 1948 kaufte er ein Lastwagen-Fahrgestell und rüstete das Fahrzeug mit einfachsten Mitteln zu einem Omnibus aus. Aus diesen Anfängen heraus entwickelt sich das Busunternehmen „Gehling Reisen“ mit Taxibetrieb. Vielen Südlohnern ist Paul Gehling bekannt durch die Fahrten für das Ferienwerk St. Vitus nach Mellau (Vorarlberg / Österreich). Die erste Fahrt nach Mellau fand im Jahre 1967 statt. Im gleichen Jahr wurde das Unternehmen von Sohn Josef Gehling übernommen.
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Peter Gehling war gelernter Gas- und Wasserinstallateur und Zentralheizungs- und Lüftungsbauer. Als Meister übernahm er 1960 das elterliche Geschäft von seinem Vater Theo Gehling. Das von seiner Ehefrau Mia Gehling, geb. Klostermann, betriebene Porzellan- und Haushaltswarengeschäft wird auch nach seinem Tod weitergeführt. Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor. Peter Gehling war engagierter Bürger der Gemeinde. Er war 20 Jahre Hauptmann des St. Vitus-Schützenvereins und viele Jahre Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Südlohn.
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Der Name Bernhard Geuking ist verbunden mit einem bedeutenden Wahrzeichen der Gemeinde Südlohn: dem „Haus Lohn“, 1785 im frühklassizistischen Stil errichtet. Die Familie Büscher-Geuking erwarb 1856 Haus und Hof Lohn. Aufgewachsen auf dem elterlichen Hof von „Haus Lohn“ übernahm er nach seiner Ausbildung zum landwirtschaftlichen Meister die Bewirtschaftung des väterlichen Hofes. Es war das besondere Anliegen von Bernhard Geuking, diesen Familiensitz zu erhalten und zu pflegen. Bernhard Geuking engagierte sich in vielen gesellschaftlichen Bereichen. Er war Mitglied des Rates der Gemeinde Südlohn, Vorstandsmitglied der Raiffeisen Westmünsterland und viele Jahrzehnte Offizier des St. Vitus-Schützenvereins. Verheiratet war Bernhard Geuking mit Mathilde Geuking, geb. Ossing aus Gemenwirthe, die heute die Tradition des „Hauses Lohn“ aufrecht erhält. Aus der Ehe gingen vier Töchter hervor.
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Ihre erste Stelle als Lehrerin absolvierte Franziska Glünz in Nordwalde. Im August 1933 wurde sie an die Südlohner Volksschule versetzt. Sie unterrichtete überwiegend die Mädchen – Oberklassen, besonders nennenswert sind die jährlich ausgestellten Hand- und Werkarbeiten. Sie erfreute sich großer Beliebtheit. Beim Bombenangriff auf Südlohn am 22. März 1945 wurde Frau Glünz aus den Trümmern im Hause Bucks (früher Hoff) geborgen. Verwundet durch Bombensplitter hat sie lange im Lazarett Maria Veen gelegen. Viele Verdienste hat sich Frau Glünz durch den Wiederaufbau der beschädigten Schule erworben.
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Tons Hartog – so wurde er genannt. Der Name stand für einen Menschen, der sich ein Leben lang für die Allgemeinheit eingesetzt hat. Den Zweiten Weltkrieg hat er als Kind miterlebt, die Zeit des Wiederaufbaus nach dem Krieg als Jugendlicher. Das hat ihn geprägt und war Quelle seiner Hilfsbereitschaft und Zuwendung zu den Menschen. Mehr als 30 Jahre lang arbeitete er beim Unternehmen Schulten in Oeding. In seiner Freizeit war er über Jahrzehnte in der Jedermann-Sportgruppe des SC-Südlohn und in der Rad- und Wandergruppe aktiv und hatte Freude am geselligen Zusammensein. Aber nicht nur das: Mehr als 25 Jahre war Tons Beglei-ter der Ferienlager in Mellau/Österreich, in Piccolino/Italien und in Düdinghausen im Sauerland. Der KAB war er verbunden, jahrelang war er aktiv beteiligt an den Nikolausumzügen. Im Rentenalter war er einer der Senioren-Messdiener, die zuverlässig ihren Dienst am Altar von St. Vitus verrichteten. Tons Hartig war verheiratet mit Margaretha Hartog, geborene Liemann, aus der Ehe gingen 4 Kinder hervor.
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Bodenständig, heimatverbunden, ursprünglich und beharrlich – diese Eigenschaften treffen auf Johannes Höing zu. Das gilt für alle Lebensbereiche – privat, beruflich und in der Freizeit. Neben seiner Naturverbundenheit war der Südlohner Schachverein 1956 e.V. seine Leidenschaft. Im Alter von 14 Jahren entdeckte er den Schachsport für sich und schaffte aufgrund seiner Begabung schnell den Sprung nach ganz weit vorne. Zahlreiche Titel in Einzel-, Schnellschach sowie Blitzturnieren auf Vereins-, Bezirks- und Verbandsebene zeugen von seiner Schachkarriere. Johannes Höing war für viele Jahre der Mann für das Spitzenbrett. Mit ihm gelang der Sprung in die NRW-Liga, der zweithöchsten Klasse im deutschen Mannschaftsschach. Er war sportlich ein Vorbild, strahlte Ruhe und Gelassenheit aus. Sein Auftreten im Umfeld der Kämpfe brachte ihm Respekt auch bei seinen Gegnern ein. Die Förderung der Jugendarbeit war das besondere Anliegen von Johannes Höing. Den persönlichen Ehrgeiz stellte er stets hinter die Interessen der Mannschaft.
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Der 2. Weltkrieg hat Südlohn erreicht: Am 20. April 1940 trifft in Südlohn die erste Gefallenennachricht ein. Der Soldat Hubert Hinske aus der Holzstraße ist als Soldat auf einem Schiff eingesetzt. Von einem Torpedo vor der norwegischen Küste getroffen, versinkt das Schiff und reißt Hubert Hinske mit vielen Kameraden in den Tod.
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Ihre Ausbildung erhielt Maria Hoff als Krankenschwester im Gesundheitsdienst und als Hebamme. Sie war in Krankenhäusern in Hamborn und Duisburg beschäftigt. Ab 1945 war sie beim Kreisgesundheitsamt in Ahaus tätig und ab 1946 als Kreisfürsorgerin. In Südlohn wurde sie bekannt als „Fürsorgerin“, die mit Rat und Tat allen Müttern – die aufgrund der Kriegsereignisse oft alleinerziehend waren – zur Seite stand und so manche großen und kleinen Probleme löste.
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Der Schneidermeister Bernhard Hollad eröffnete im Hause Bennemann in der Kirchstraße im April 1935 eine Schneiderwerkstatt. Ein Jahr später baute er ein neues Geschäftshaus in der Bahnhofstraße und legte damit im Jahre 1936 den Grundstein für das heutige Unternehmen. In den 1960er Jahren wurden die ersten größeren Erweiterungen entlang der Schlinge vorgenommen. Nach seinem Tod übernahm Sohn Martin mit Frau Irene das Geschäft und entwickelte es erfolgreich weiter.
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Martin Hollad war wie sein Vater Schneidermeister. In den 1960er Jahren nahm er zusammen mit seiner Frau Irene die erste Erweiterung des Modehauses vor. 1983 konnte mit der Überbauung der Schlinge begonnen werden. Anfang der 1990er Jahre wurde ein Teil des ehemaligen Krankenhauses erworben und abgerissen, danach wurde 1996 der große Umbau und Neubau abgeschlossen. Das Modehaus Hollad hat nun eine Verkaufsfläche von 3.000 qm. Nach dem Tod von Martin Hollad wurde das Geschäft von Sohn Christoph übernommen, der das Unternehmen in der dritten Generation weiterführt. Hollad hat sich nicht nur in Südlohn einen Namen gemacht. Bis ins Ruhrgebiet und über die niederländische Grenze hinaus reicht das Einzugsgebiet des Modehauses.
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„Du fehlst uns: liebender Ehemann und fünffacher Vater, Gärtnermeister, Friedhofsgärtner, erfolgreicher Lehrmeister von Vielen, Ratsmitglied, Mitglied im Kolping-, Heimat- und Schützenverein, engagiert im Gemeinderat und für Flüchtlinge, Kritiker, Pedant, westfälischer Sturkopp, leidenschaftlicher präziser Denker, geradeaus Handelnder, Wortverdreher und Rechthaber, Tierfreund, Musikliebhaber, Walzertänzer und Romantiker …. mit einer Schwäche für die Schwachen, aber hartnäckig im Kampf gegen das Unrecht – auch der Starken.“ So beschreibt die Familie den Charakter von Josef Hollstegge auf dem Totenzettel.
Inbrunst, Temperament und Faszination prägten sein gesellschaftliches wie berufliches Leben. Mit Leidenschaft setzte er sich für die Gärtnerei, den Blumenladen und den Südlohner Friedhof ein. Zusammen mit seinem ebenfalls sehr gläubigen Vater legte er die parkähnliche Ruhestätte in christlicher Tradition an und gestaltete und pflegte sie gewissenhaft. Verbunden mit der Südlohner Geschichte und Gegenwart, beteiligte er sich an Veranstaltungen des Heimatvereins, die er mit seinem fundierten Wissen bereicherte. Bei fast allem stand ihm 57 Jahre seine Ehefrau Gunilda, geb. Busch, zur Seite. Noch 2016 sagte er über „seine“ Floristin, Geschäfts- und Lebenspartnerin: „Sie ist das Beste was mir im Leben passiert ist“.
2016 – © heimatverein-suedlohn.de
Gustav Hövel war der Zwillingsbruder von Heinrich Hövel. Beide haben Südlohn geprägt. Nach Beendigung der zweijährigen Lehrzeit bei der Amtsverwaltung Stadtlohn wurde Gustav Hövel zur Wehrmacht eingezogen. Seine Verwaltungsprüfungen legte er während seiner Kriegsdienstzeit ab. Der Amtsoberinspektor Gustav Hövel war Leiter der Sozial- und Versicherungsabteilung in der Amtsverwaltung Stadtlohn. Als überaus hilfsbereiter Beamter war Gustav Hövel beliebt, vielen Südlohner Bürgern hat der Amtsleiter in sozialen und versicherungsrechtlichen Angelegenheiten geholfen. Gustav Hövel war nach dem Zweiten Weltkrieg der erste Schützenkönig in Südlohn: 1949 mit Anny Osterholt als Königin.
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geboren: 25.11.1920
gestorben: 12.12.1991
Hövel, Margret
geboren: 20.11.1926
gestorben: 10.12.1994
Heinrich Hövel war der Zwillingsbruder von Gustav Hövel. Beide haben Südlohn geprägt. Die Namen Heinrich Hövel und Margret Hövel sind in der Region Westmünsterland verbunden mit dem Betrieb von Lichtspielhäusern. Das im Jahre 1955 von den Eheleuten Heinrich und Margret Hövel an der Bahnhofstraße errichtete Capitol-Film-Theater entsprach modernen Anforderungen und war schon bei Inbetriebnahme ausgerichtet auf Breitwand-und CinemaScope-Technik. Die Bühne stand auch für Theateraufführungen zur Verfügung. Das Einzugsgebiet der Gemeinde Südlohn erwies sich als zu klein für den dauerhaften Betrieb eines Lichtspielhauses. Nach dem Tode von Heinrich Hövel übernahm Sohn Karl die Verantwortung und errichtete in Ahaus, Coesfeld und Dülmen die „Cinema-Theater“. Die Schützenkönigswürde errang Heinrich Hövel 1956 mit Martha Kemper als Königin.
2014 – © heimatverein-suedlohn.de
Lehrer, Pädagoge, Erzieher, Sportler, engagierter Tennistrainer, den Menschen zugewandt: das war der in Vreden wohnhafte Mensch Klaus Huesker, der in Südlohn tiefe Spuren hinterlassen hat. Generationen von Schülerinnen und Schülern der ehemaligen Roncalli-Hauptschule erinnern sich zurück an „ihren Lehrer“, der die Fächer Deutsch, Erdkunde und Sport unterrichtete. 36 Jahre lang war Klaus Huesker Lehrer der Roncalli-Hauptschule und hat in dieser Zeit die Schule mitgeprägt und gestaltet. Die Worte der Rektorin Doris Bennemann zur Verabschiedung von Klaus Huesker aus dem Schuldienst im Jahre 2012 beschreiben das Wirken eindrucksvoll und bedürfen keiner Ergänzung: „Du bist seit 1976 Lehrer an dieser Schule und bist ihr immer treu geblieben. Du unterrichtest engagiert mit viel Verständnis für die Schüler. Du bist konsequent und humorvoll. Wir alle wissen das zu schätzen. Dass Du SV-Lehrer und Vorsitzender des Lehrerrats bist, ist demnach eine logische Folge deiner positiven Einstellung zu den Menschen. Die Schulgemeinschaft der Roncalli-Schule wird Dich vermissen.“ Auch nach seiner “Schulzeit” war Klaus Huesker seinen ehemaligen Schülern und vielen Eltern stets verbunden und blieb ein begehrter Gesprächspartner. Gern nutzte er die zahlreichen Einladungen zu Klassentreffen und Südlohner Schützenfeste, um von seinen Schülern aus erster Hand zu erfahren, welchen Weg sie nach der Schulzeit beruflich und privat beschritten hatten. Dabei bewies er stets großes Durchhaltevermögen, um all den Gesprächswünschen gerecht zu werden. Das Familienleben mit Ehefrau Vroni, geborene Nagel, und den zwei gemeinsamen Kindern war für Klaus Huesker ein überaus wichtiger Teil seines Alltags und Handelns. In seinem letzten Lebensjahr genoss er zudem das Glück und die Zeit mit seinem ersten Enkelkind.
2024 – © heimatverein-suedlohn.de
Hummels, Elisabeth
geboren: 26.09.1900
gestorben: 15.09.1987
Hummels, August
geboren: 28.08.1899
gestorben: 18.04.1983
Der Fleischermeister August Hummels übernahm im Oktober 1949 das Fleischergeschäft seines Schwiegervaters Heinrich Thomes. Zusammen mit seiner Ehefrau Elisabeth führte er das Geschäft. Zusätzlich wurde in Burlo ein Filialgeschäft eröffnet. August Hummels war aktiv im Schützenverein. 1950 errang er die Königswürde – mit der Königin Anna Hövelbrinks. Er starb im Jahre 1983, sein Sohn Heinz-Josef Hummels übernahm im Januar 1967 das Geschäft.
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Heinz-Josef Hummels trat in die Fußstapfen seines Vaters August Hummels. Er übernahm das Fleischerfachgeschäft in der Holzstraße und führte es zusammen mit seiner Frau Magdalene Hummels, geb.Honekamp, die schon 1993 verstorben ist. Beide waren in der Bevölkerung überaus beliebt. Magdalene Hummels wurde im Jahre 1979 Schützenkönigin – mit dem König Karl-Heinz Tenbrake, zudem war sie Kaiserin. Nach dem Tode von Heinz-Josef Hummels wurde das Fleischergeschäft 2006 verpachtet und bis zum Jahre 2013 betrieben.
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Hummels, Magdalene geb. Honekamp
geboren: 07.11.1939
gestorben: 07.03.1993
Magdalene Hummels, geb.Honekamp, die schon 1993 verstorben ist, führte mit Ihrem Mann Heinz-Josef Hummels das Fleischerfachgeschäft in der Holzstraße. Beide waren in der Bevölkerung überaus beliebt. Magdalene Hummels wurde im Jahre 1979 Schützenkönigin – mit dem König Karl-Heinz Tenbrake, zudem war sie Kaiserin. Nach dem Tode von Heinz-Josef Hummels wurde das Fleischergeschäft 2006 verpachtet und bis zum Jahre 2013 betrieben.
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Während und nach des Zweiten Weltkrieges studierte Heinrich Icking Philologie in Münster Im Anschluss daran war er als Studienrat in Dortmund und als wissenschaftlicher Mitarbeiter für den Pädagogischen Verlag Stockmann in Bochum tätig. Während dieser Zeit blieb er Südlohn immer eng verbunden. Nach dem Krieg war er maßgeblich am Neuaufbau des SC Südlohn 28 beteiligt. Die Jugendarbeit lag ihm besonders am Herzen, der Aufbau der Jugend- und Schülerabteilung war weitgehend sein Werk. In den frühen 1950er Jahren vollzog sich unter seiner Führung die Gründung des Südlohner Schachvereins. Die rasante sportliche Entwicklung des Schachvereins mit dem Aufstieg in die Bundesklasse 1962 war weitgehend Heinrich Icking zu verdanken. Als Schachfunktionär trat er auch überregional in Erscheinung. Er war Organisator von schachlichen Großereignissen wie dem Simultanturnier mit Exweltmeister Michail Tal 1961 und der Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaft 1974/75.








































































