Hemsing Fleischerei

Jakobistraße 20
46354 Südlohn – Oeding

Telefon: 02862 – 6386

E-Mail: info@fleischerei-hemsing.de
Internet: www.fleischerei-hemsing.de

Die f-Marke als Symbol für Qualität im Fleischerhandwerk

4489_7_logoAn der mitten durch Oeding führenden Jakobistraße ist am Gebäude mit der Hausnummer 20 die f-Marke angebracht, das ist die Marke der Fleischer-Fachgeschäfte. In ganz Deutschland ist die Marke ein Symbol für Qualität und die Leistungsfähigkeit des Fleischerhandwerks. Das gilt im besonderen Maße auch für die Fleischerei Hemsing. Der Familienbetrieb wird nach handwerklichen Gesichtspunkten geführt. Berufliche Qualifikation, die persönliche Mitarbeit des Inhabers, ein tiefgestaffeltes Sortiment an Fleisch- und Fleischerzeugnissen sowie individuelle und sachkundige Beratung gehören seit Jahrzehnten zum Selbstverständnis der Fleischerei Hemsing.

Das Ladengeschäft Jakobistraße 20

Das Ladengeschäft Jakobistraße 20

Der gelernte Fleischer Helmut Budweth (1920 – 2002) kam gebürtig aus Gelsenkirchen. Nach dem Kriegsdienst auf einem U – Boot der Marine kam er nach Beendigung des Krieges als Kostgänger zur Familie Leopold Böcker um sich kurzfristig zunächst als Handlanger beim Unternehmen Hemsing-Bau durchzuschlagen. Der Fleischerberuf war jedoch seine Berufung, als Fleischer fand er bei Wilhelm Wackerbeck (heute Rüweling) seine erste Anstellung. Schon 1948 legte er in Münster seine Meisterprüfung im Fleischerhandwerk ab. 1949 machte er sich an der Jakobistraße Nr. 20 selbstständig mit einem Fleischerfachgeschäft. Schon kurze Zeit später eröffnete Helmut Budweth eine Filiale in Burlo, die auch heute noch betrieben wird.

1972 heiratete die Tochter Christa Budweth Paul Hemsing, der 1970 in Heidelberg seine Meisterprüfung im Fleischerhandwerk absolviert hat. 1997 erfolgte dann die Übernahme und die

Feine Wurstwaren aus handwerklicher Fleischerproduktion.

Feine Wurstwaren aus handwerklicher Fleischerproduktion.

Namensänderung, die Fleischerei Hemsing in Oeding mit dem Filialbetrieb in Burlo hat sich fortlaufend weiterentwickelt. Der Sohn Frank Hemsing ist ebenfalls dem Fleischerhandwerk verbunden, er legte 1999 in Frankfurt seine Meisterprüfung ab und ist seit dem Jahre 2000 in dem Familienbetrieb beschäftigt.

Das verarbeitete Fleisch der Fleischerei Hemsing stammt nicht aus anonymer Massenschlachtung, sondern aus eigener Schlachtung im eigenen Betrieb. Geliefert werden die Schlachttiere von persönlich bekannten Landwirten aus der näheren Umgebung. Also keine Massenschlachtung, keine langen Viehtransporte, sondern kurze Wege und stressfreies Schlachten. Das Schlachten und Zerlegen der Tiere ist Handarbeit, die Arbeiten werden nach alter Handwerkstradition ausgeführt.

Fleisch und Wurstwaren werden heute auch beim Discounter und bei den Lebensmittelketten gekauft, geliefert von großen Schlachtfabriken und industriellen Produzenten. Da kann es vorkommen, dass die Fleischwurst zwischen Flensburg und Garmisch die gleiche Geschmacksrichtung hat. Fleisch- und Wurstwaren sind nirgendwo besser als beim Fleischer um die Ecke, der auch noch selbst schlachtet und die frisch verarbeitete Ware direkt über die Theke an die Kunden verkauft. Bestehende EU-Schlachtverordnungen machen es den Fleischerbetrieben schwer. Die Fleischerei Hemsing besitzt die entsprechenden Zertifikate und ist damit einer der wenigen inhabergeführten handwerklichen Schlachtbetriebe im Kreis Borken, die mit ihrem Namen und dem f-Zeichen für die Qualität der Produkte stehen.

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