{"id":213,"date":"2016-05-19T10:43:59","date_gmt":"2016-05-19T08:43:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/neu2016\/?page_id=213"},"modified":"2024-03-07T20:22:11","modified_gmt":"2024-03-07T19:22:11","slug":"nachbarschaften-suedlohn","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/index.php\/ueber-suedlohn\/nachbarschaften\/nachbarschaften-suedlohn\/","title":{"rendered":"Nachbarschaften S\u00fcdlohn"},"content":{"rendered":"<section  class='av_textblock_section av-7w5bx-3668014c88c4811fd17fa74d89540b61'  itemscope=\"itemscope\" itemtype=\"https:\/\/schema.org\/CreativeWork\" ><div class='avia_textblock'  itemprop=\"text\" ><h2 style=\"text-align: justify;\"><b>Nachbarschaften in S\u00fcdlohn werden \u201eH\u00f6\u00f6ke\u201c genannt.<\/b><\/h2>\n<div>\n<div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<table style=\"width: 665px; height: 154px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\" valign=\"top\" width=\"114\"><a title=\"Fahne der Nachbarschaft Breuloenia mit dem Wappen der Herren von Lohn\" href=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/Foto_Breuloenia_Fahnegr.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/Foto_Breuloenia_Fahne.jpg\" alt=\"\" width=\"113\" height=\"150\" \/><\/a><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" valign=\"top\" width=\"7\"><\/td>\n<td style=\"text-align: left;\" valign=\"top\" width=\"141\">Fahne der Nachbarschaft Breuloenia mit dem Wappen der Herren von Lohn.<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" valign=\"top\" width=\"252\"><a title=\"Das Logo der Nachbarschaft Vitusring ragt in den S\u00fcdlohner Himmel.\" href=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/Heimatverein044gr.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/Heimatverein044.jpg\" alt=\"\" width=\"280\" height=\"150\" \/><\/a><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" valign=\"top\" width=\"12\"><\/td>\n<td align=\"center\" valign=\"top\" width=\"125\">\n<div style=\"text-align: left;\">\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<div style=\"text-align: left;\">Das Logo der Nachbarschaft Vitusring ragt in den S\u00fcdlohner Himmel<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Man hilft sich, wenn jemand Hilfe braucht. Das ist das Jahrhunderte alte Prinzip der Nachbarschaftshilfe. Gelebte Nachbarschaft hat im M\u00fcnsterland eine lange Tradition und ist im Bewusstsein der Bev\u00f6lkerung stark verankert. In S\u00fcdlohn nennt man die Nachbarschaft aus alter Tradition in plattdeutscher Mundart \u201eHook\u201c.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Gegenseitige Hilfe in Notf\u00e4llen, bei Krankheiten und in Sterbef\u00e4llen waren \/ sind die Beweggr\u00fcnde zur Gr\u00fcndung der Nachbarschaften oder auch der \u201eNotgemeinschaften\u201c. Jeder Nachbar bestimmt in der Regel in gegenseitiger \u00dcbereinkunft 1 oder 2 Nachbarn zu \u201eNotnachbarn\u201c.\u00a0Das sind meistens Nachbarn in unmittelbarer N\u00e4he. So ist auch zu erkl\u00e4ren, warum in S\u00fcdlohn die einzelnen Nachbarschaften\u00a0verwinkelt sind und oft nicht zusammenh\u00e4ngend. Die Begr\u00fcndung: Die Bebauung hat sich im Laufe der Jahrzehnte vervollst\u00e4ndigt, Baul\u00fccken wurden gef\u00fcllt, der alte Notnachbar jedoch blieb erhalten.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Auch die Nachbarschaften unterliegen einem st\u00e4ndigen Wandel. Alte Rituale z.B. bei Sterbef\u00e4llen gaben Halt und Hilfe in einem festen Rahmen. Gestorben wurde bis zum Ende des 19. Jahrhunderts in der Regel zu Hause, der Leichnam wurde ebenfalls aufgebahrt, die Nachbarn beteten den Rosenkranz. Der Leichnam wurde mit Pferd und Wagen zum<b> <u><a href=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/index.php\/ueber-suedlohn-und-oeding\/friedhoefe-gedenksteine\/friedhoefegedenksteine-suedlohn\/\">Friedhof<\/a> <\/u><\/b>geleitet. Vieles hat sich in der Zwischenzeit ver\u00e4ndert.\u00a0Aber auch heute noch stellen die Bewohner der Nachbarschaft bei Beerdigungen die Sarg-, Kreuz- und Kerzentr\u00e4ger, sie geben die Todesanzeige auf, helfen beim Beerdigungskaffee mit Streuselkuchen und belegten Wei\u00dfbrotschnittchen.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Die Geselligkeit spielt in den Nachbarschaften ebenfalls eine Rolle. Die Nachbarn treffen sich 3 \u2013 4 Wochen vor dem Karnevalsfest zum \u201eOn\u00e4rn\u201c \u2013 das ist die Generalversammlung. Die Karnevalsfeste in den H\u00f6\u00f6ken haben keine gro\u00dfe Bedeutung mehr, nachdem sich der zentrale Karnevalsumzug des KFKmehr und mehr durchgesetzt hat.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Hochzeiten in der Nachbarschaft werden mit dem St\u00e4ndchen bringen gew\u00fcrdigt, die Nachbarn singen und schm\u00fccken den Hauseingang.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Oft gibt es in den Nachbarschaften eine Satzung. <a href=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/Satzung%20Breuloenia.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><b><u>Hier finden Sie als Beispiel die Satzung<\/u><\/b><\/a> der Nachbarschaft Breuloenia, die im Jahre 1968 gegr\u00fcndet wurde.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div>\n<table style=\"width: 834px; height: 315px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\" valign=\"top\" width=\"106\"><a title=\"Der Heimatverein erstellte im Sommer 2011 eine Karte, auf der alle Nachbarschaften farbig gekennzeichnet sind. Franz \u2013 Josef Bucks, Helmuth Emmerich und Edmund Stegemann ermittelten in akribischer Arbeit die Grundlagen nach Stra\u00dfenz\u00fcgen und \u00f6rtlichen einzelnen Gegebenheiten. \" href=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/Nachbarschaften_Suedlohngr.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/Nachbarschaften_Suedlohn.jpg\" alt=\"\" width=\"159\" height=\"226\" \/><\/a><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" valign=\"top\">Eine Karte der Nachbarschaften kann im &#8222;Heimatraum&#8220; des Heimatvereins im Pfarrheim St. Vitus eingesehen werden.<\/td>\n<td style=\"text-align: left;\" valign=\"top\" width=\"628\">\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">In S\u00fcdlohn gibt es 21 Nachbarschaften (\u201eH\u00f6\u00f6ke\u201c)\u00a0\u00a0 &#8211; Stand Sommer 2011. In alphabetischer Reihenfolge werden beschrieben:<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 18px;\"><b>Achternhook<\/b><\/span><\/h2>\n<div style=\"text-align: justify;\">Der &#8222;Achternhook&#8220; befindet sich im Baugebiet &#8222;Hagerkamp&#8220; im nordwestlichen Teil der Gemeinde und umfasst die Stra\u00dfen Don-Bosco-Stra\u00dfe, M\u00f6lleringstra\u00dfe und Bonhoefferstra\u00dfe. Dietrich Bonhoeffer war ein lutherischer Theologe, profilierter Vertreter der Bekennenden Kirche und Teilnehmer am deutschen Widerstand gegen den Nationalsozialismus. August M\u00f6llering war Pfarrer in S\u00fcdlohn von 1952 bis 1967 und bewirkte beim Bistum M\u00fcnster, dass Baugrundst\u00fccke in der Nachbarschaft Hagerkamp zur Verf\u00fcgung gestellt wurden. Johannes Bosco war als katholischer Priester Schutzpatron der Jugend. (N\u00e4here Informationen im Internetauftritt des Heimatvereins unter &#8222;Stra\u00dfennamen und deren Bedeutung&#8220;) Gegr\u00fcndet wurde die ca. 55 Haushalte umfassende Nachbarschaft am 28.11.1985. Um den Nachbarschaftlichen Zusammenhalt zu st\u00e4rken, werden j\u00e4hrliche Veranstaltungen gepflegt: &#8222;Nijohr afwinnen&#8220;, Karnevalsfest, Maigang und Sommerfest sind feste Bestandteile der Nachbarschaft. Die Anzahl der Grundschulkinder war in den letzten Jahren nicht ausreichend, um auch die Traditionen &#8222;Palm Poasken&#8220; und &#8222;Pingsterbrut&#8220; durchzuf\u00fchren. Das haben andere Nachbarschaften auch erlebt und konnten mit der sp\u00e4ter nachwachsenden Generation diese Tradition wieder aufleben lassen. Der Hooksvorstand im Achternhook besteht jedes Jahr aus drei Familien, die am Jahresanfang das &#8222;Zepter&#8220; stets an drei nachfolgende Familien weitergeben.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<table style=\"height: 227px;\" border=\"0\" width=\"826\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"147\"><a title=\"Dietrich Bonhoeffer\" href=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/achter1_gr.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/achter1.jpg\" alt=\"\" width=\"95\" height=\"150\" \/><\/a><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"7\"><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"202\"><a title=\"Pfarrer August M\u00f6llering\" href=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/achter2_gr.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/achter2.jpg\" alt=\"\" width=\"113\" height=\"150\" \/><\/a><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"12\"><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"174\"><a title=\"Johannes Bosco\" href=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/achter3_gr.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/achter3.jpg\" alt=\"\" width=\"125\" height=\"150\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\" valign=\"top\" width=\"147\">Dietrich Bonhoeffer<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"7\"><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" valign=\"top\" width=\"202\">Pfarrer August M\u00f6llering<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"12\"><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" valign=\"top\" width=\"174\">Johannes Bosco<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"147\"><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"7\"><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"202\"><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"12\"><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"174\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<\/div>\n<\/div>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><b>Am hohen Esch<\/b><\/h2>\n<div style=\"text-align: justify;\">Die Nachbarschaft umfasst die Stra\u00dfen Am Esch, Pr\u00f6bstingstra\u00dfe, Marienstra\u00dfe und einen Teil der Eschlohner Stra\u00dfe. Nachdem die Gemeinde das Baugebiet erschlossen hatte, erfolgte im M\u00e4rz 1968 die Grundsteinlegung der ersten H\u00e4user. Im Juli des gleichen Jahres wurde das erste Richtfest gefeiert. Im Jahre 1969 schlossen sich Familien zu einer Gemeinschaft zusammen. Aus diesem Zusammenschluss wurde im Mai 1970 offiziell die Nachbarschaft &#8222;Am hohen Esch&#8220; gegr\u00fcndet. Die gegenseitige Hilfe in Notf\u00e4llen und die Pflege gutnachbarschaftlicher Beziehungen standen und stehen im Vordergrund. Grillfeste, Maig\u00e4nge, Karnevalsfeiern und Sch\u00fctzenfeste sind etablierte Bestandteile der Nachbarschaft. 1978 wurden \u00dcberlegungen zur Errichtung eines von der Nachbarschaft getragenen Spielplatzes angestellt. Ein Grundst\u00fcck konnte gefunden werden, in Eigenleistung wurden Pf\u00e4hle gesetzt, ein Zaun gezogen und Spielger\u00e4te aufgestellt. Die Errichtung des Spielplatzes ist sichtbares Zeichen einer gut funktionierenden Nachbarschaft.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><b>\u00a0<\/b><\/div>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 18px;\"><b>Beckedahl<\/b><\/span><\/h2>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div>\n<table style=\"width: 819px; height: 175px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: left;\" valign=\"top\"><a title=\"Der von der Nachbarschaft Beckedahl erneuerte Spielplatz an der Rosenstra\u00dfe mit der neu erbauten Schutzh\u00fctte ist Zeichen guter Nachbarschaft und Gemeinschaft\" href=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/diverse\/huettegr.jpg\"><img decoding=\"async\" style=\"width: 212px; height: 168px;\" src=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/diverse\/huette.jpg\" alt=\"\" \/><\/a><\/td>\n<td align=\"center\" valign=\"top\"><\/td>\n<td style=\"text-align: left;\" colspan=\"4\" valign=\"top\">Der von der Nachbarschaft Beckedahl erneuerte Spielplatz an der Rosenstra\u00dfe mit der neu erbauten Schutzh\u00fctte ist Zeichen guter Nachbarschaft und Gemeinschaft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>Die Nachbarschaft Beckedahl wurde im Jahre 1930 gegr\u00fcndet. Der Name aber ist bereits sehr viel \u00e4lter. Im Jahre 1573 wird der Flurname &#8222;Beckendale&#8220; erstmalig urkundlich erw\u00e4hnt. Er setzt sich zusammen aus den Bestandteilen &#8222;B\u00e4\u00e4ke&#8220; und &#8222;Dahl&#8220; was soviel wie &#8222;Bach&#8220; und &#8222;Tal&#8220; bedeutet. Ein gro\u00dfer Bach ist zwar hier nicht vorhanden, doch zeigt schon der alte Hofname &#8222;Wellmann&#8220; (&#8222;Welle&#8220; = Quelle), dass in dem Bereich ein Wasserlauf existiert haben kann. Au\u00dferdem f\u00e4llt das Gel\u00e4nde von den hoch gelegenen Ackerparzellen des Esches bei Keppelhoff zum Beckedahl hin rund 5 Meter ab, um Richtung Ortsmitte wieder anzusteigen. Eine solche leichte Neigung wird im Westm\u00fcnsterland schnell als &#8222;Tal&#8220; bezeichnet. Hier begannen der so genannte &#8222;leege Wech&#8220; entlang des Lohner Esches nach Stadtlohn und der Weg nach Hundewick, der schon 1910 als Chaussee ausgebaut wurde. Wohngeb\u00e4ude gab es hier bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts nicht.<\/p>\n<p>Die Jahre nach dem ersten Weltkrieg (1914 &#8211; 1918) waren \u00fcberall von einer gro\u00dfen Wohnungsnot gepr\u00e4gt. Diese zu bek\u00e4mpfen war auch die Gemeinde S\u00fcdlohn bem\u00fcht. Wohl zum ersten Mal in ihrer Geschichte f\u00fchrte die Gemeinde S\u00fcdlohn ein Siedlungsprojekt durch. Im Jahre 1925 gab die F\u00fcrstliche Verwaltung an der Beckedahlchaussee drei Baupl\u00e4tze von knapp 300 qm zur Errichtung von Kleinwohnungsbauten ab. Zur Anlage eines Gartens konnten die K\u00e4ufer hinter dem Hausplatz weiteres Gel\u00e4nde pachten<\/p>\n<p>F\u00fcr eine Erweiterung der Siedlung mussten Fl\u00e4chen von Landwirten zur Verf\u00fcgung gestellt werden. Im April 1927 verkaufte der Bauer Wellmann der Gemeinde ein am Beckedahlweg liegendes Grundst\u00fcck. Durch Entgegenkommen des Landwirts Wehning gt. Siebing konnte die Gemeinde vom Wirt Hemmer die beiden Nachbargrundst\u00fccke durch Tausch erwerben. Die Gemeinde lie\u00df die drei Parzellen in 11 Einzel- und zwei Doppelhausbaupl\u00e4tze von 408 bis 888 qm Gr\u00f6\u00dfe einteilen und vermessen. Die Pl\u00e4tze kosteten zwischen 524 und 1141 Reichsmark. Ende 1930 waren von den 13 Grundst\u00fccken alle bis auf zwei vergeben. Zur Finanzierung wurde den Siedlern ein Zuschuss aus der so genannten Hauszinssteuer bewilligt, zus\u00e4tzlich \u00fcbernahm die Gemeinde die Zahlung eines Teiles des Zinsendienstes. Die Landesversicherungsanstalt gab Darlehen zum Kleinwohnungsbau, ebenso wie die Firma F\u00f6cking &amp; Cohausz, bei der die meisten der Bauinteressenten als Arbeiter besch\u00e4ftigt waren.<\/p>\n<p>Opa Daldrup legte in der Funktion des ersten Schriftf\u00fchrers des &#8222;Beckedahl&#8220; die Satzung und Statuten der Nachbarschaft fest. Seit dem ersten Karnevalsfest der Beckedahler im Jahre 1932 sind Unterlagen vorhanden. Heute ist die Nachbarschaft Beckedahl eine aktive Nachbarschaft mit vielf\u00e4ltigen Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n<p>Quelle: Josef E\u00dfeling, amtierender Pr\u00e4sident der Nachbarschaft Beckedahl im Jahre 2012.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><b>Breuloenia<\/b><\/h2>\n<div>\n<table style=\"width: 896px; height: 272px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\" valign=\"top\" width=\"113\"><a title=\"Fahne der Nachbarschaft Breuloenia mit dem Wappen der Herren von Lohn\" href=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/Foto_Breuloenia_Fahnegr.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/Foto_Breuloenia_Fahne.jpg\" alt=\"\" width=\"113\" height=\"150\" \/><\/a><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" valign=\"top\" width=\"5\"><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" valign=\"top\" width=\"93\">Fahne der Nachbarschaft Breuloenia<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" valign=\"top\" width=\"159\"><a title=\"Wappen der Herren von Lohn\" href=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/logo_breuloniagr.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/logo_breulonia.jpg\" alt=\"\" width=\"159\" height=\"150\" \/><\/a><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" valign=\"top\"><\/td>\n<td align=\"center\" valign=\"top\" width=\"645\">\n<div style=\"text-align: left;\">\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<div style=\"text-align: left;\">\n<div style=\"text-align: justify;\">Wappen der Herren von Lohn<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><b>\u00a0<\/b><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\" valign=\"top\" width=\"113\"><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" valign=\"top\" width=\"5\"><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" valign=\"top\" width=\"93\"><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" valign=\"top\" width=\"159\"><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" valign=\"top\"><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" valign=\"top\" width=\"645\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\" colspan=\"3\" valign=\"top\" width=\"211\"><a href=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/sitten\/brut1gr.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/sitten\/brut1.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"150\" \/><\/a><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" colspan=\"3\" valign=\"top\" width=\"421\">In der Nachbarschaft Breuloenia wird Brauchtum gepflegt und &#8222;Pingesterbrut&#8220; gefeiert. Hier das Pingsterbrutpaar des Jahres 2011.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 12. M\u00e4rz 1966 hei\u00dft es in den damligen &#8222;Westf\u00e4lischen Nachrichten&#8220;:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>&#8222;Es wird flei\u00dfig gebaut. Eine rege Baut\u00e4tigkeit herrscht gegenw\u00e4rtig im Baugebiet Eschlohn &#8211; Breul. W\u00e4hrend einige H\u00e4user bereits fertiggestellt und bezogen sind, stehen eine Reihe von H\u00e4usern bereits im Rohbau fertig, w\u00e4hrend einige Bauherren noch mit den Arbeiten beginnen. Nach Fertigstellung aller H\u00e4user wird hier ein v\u00f6llig neuer Ortsteil entstehen. Die Stra\u00dfenschilder in diesem Gebiet wurden dbereits vor einiger Zeit aufgestellt und tragen u.a. die Namen: Eichendorffstra\u00dfe (heute Nachbarschaft Eichendorffstra\u00dfe), Lohner<\/em> <em>Stra\u00dfe, Wibbeltstra\u00dfe und Droste-H\u00fclshoff-Stra\u00dfe.&#8220;<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Jahre 1968 war die Bebauung weit vorangeschritten, sodass sich die Nachbarn auf einer Gr\u00fcndungsversammlung entschlossen, offiziell eine Nachbarschaft zu gr\u00fcnden. Man entschied sich f\u00fcr den Namen &#8222;Breuloenia&#8220;. Dieser Name setzt sich zusammen aus der Stra\u00dfenbezeichnung &#8222;Breul&#8220; und einem Vorbesitzer von <strong>Haus Lohn<\/strong>, Franz-Joachim von Loen. Das Wappen der Nachbarschaft spiegeltt das Wappen von Lohn wider. Die Nachbarschaft wird begrenzt durch die Eschlohner Stra\u00dfe rechte Seite einschlie\u00dflich Windm\u00fchlenstra\u00dfe mit der <strong>Menke M\u00fchle<\/strong>, in \u00f6stlicher Richtung durch die ehemalige Bahnstrecke, im Westen durch die Lohner Stra\u00dfe von der Schlinge bis zur Einm\u00fcndung der Stichstra\u00dfe vor Sch\u00fctte mit beidseitigen Anliegern und weiterhin bis zur Eschlohner Stra\u00dfe mit nur rechtsseitigen Anliegern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der erste Pr\u00e4sident der Nachbarschaft war Heinrich Bremer. Es folgten dann Willy Ebbing, Ernst Brunzel, Ludwig Wedding, Peter Cynapolt und Alfons Kippert und seit 2010 Stefan J\u00f6dden, der auch Initiator der Webseite www.breuloenia.de ist. Damit ist &#8222;Breuloenia&#8220; die erste Nachbarschaft in S\u00fcdlohn, die im weltweiten Netz vertreten ist.\u00a0 Maria Menke ist ununterbrochen seit 1991 Schrift- und Kassenf\u00fchrerin.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Jahre 2013 geh\u00f6ren der Nachbarschaft 124 Haushalte an. Damit geh\u00f6rt &#8222;Breuloenia&#8220; zu den gro\u00dfen Nachbarschaften der Gemeinde. In den Jahren 1970 bis 2000 waren Karnevalsfeiern H\u00f6hepunkt des nachbarschaftlichen Zusammenseins. Seit Durchf\u00fchrung des am Samstag stattfindenden Karnevalsumzuges des Kinder-und Familien-Karneval-Vereins (KFK) ist der jahrzehntelang gepflegte Hookskarneval zum Erliegen gekommen. Daf\u00fcr\u00a0 hat sich das j\u00e4hrliche Sommerfest gut entwickelt und fest etabliert. Gefeiert wird auf dem Freigel\u00e4nde der <strong>Menke M\u00fchle<\/strong>. \u00dcber Jahrzehnte erhalten geblieben ist der Brauch &#8222;Pingsterbrut&#8220; zu feiern. Immer wieder finden sich M\u00fctter und V\u00e4ter, die dieses Fest f\u00fcr Kinder organisieren und durchf\u00fchren. Die nachbarschaftliche Hilfe ist angesagt bei Hochzeiten, Sterbef\u00e4llen und geselligen Anl\u00e4ssen, so wie es in den Statuten verankert ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sehr viel Wert legen die Verantwortlichen der Nachbarschaft auf die Einbeziehung der \u00e4lteren Mitbewohner. Seit einigen Jahren werden diese von den auf dem &#8222;On\u00e4rn&#8220; gew\u00e4hlten Seniorbetreuern an runden Geburtstagen besucht, um die Gl\u00fcckw\u00fcnsche der Nachbarschaft zu \u00fcberbringen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Nachbarschaft &#8222;Breuloenia&#8220;: In den Jahrzehnten des Bestehens der Nachbarschaft ist diese zu einer festen Gr\u00f6\u00dfe im Ortsgeschehen der Gemeinde geworden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ernst Bennemann<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 18px;\"><b>Eichendorff \u2013 Hook<\/b><\/span><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 21. Januar 1967 entschlossen sich 15 Haushalte zwischen dem Bahngeleis und der Eichendorffstra\u00dfe, eine eigene Nachbarschaft zu gr\u00fcnden. Zu dieser Zeit war die Bahnstrecke von Borken \u00fcber S\u00fcdlohn und Stadtlohn nach Ahaus noch in Betrieb. Der Personenverkehr der Westf\u00e4lischen Landeseisenbahn (WLE) wurde 1975 und der G\u00fcterverkehr 1988 eingestellt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da die Nachfrage nach g\u00fcnstigen Baupl\u00e4tzen anhielt, entschloss sich die Gemeinde S\u00fcdlohn, einen Streifen des Ackerlandes von Schulze Besseling zwischen Eschlohner Stra\u00dfe und Schlinge zur Erweiterung des Baugebietes zu erwerben. In dieser Zeit waren Baupl\u00e4tze in den Nachbargemeinden wesentlich teurer und schwer zu finden. So konnten ab 1973 an der \u00f6stlichen Seite der Eichendorffstra\u00dfe 20 neue H\u00e4user \u00fcberwiegend von Bauherren aus S\u00fcdlohn, Stadtlohn und Veelen errichtet werden. Durch steuerliche F\u00f6rderung mit den damaligen 7 b Abschreibungen und g\u00fcnstige Landesdarlehen wurde vielen der Traum vom eigenen Haus m\u00f6glich gemacht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem die Eichendorffstra\u00dfe mit B\u00fcrgersteigen ausgebaut wurde, stellte sich leider heraus, dass die 1,3 km gerade Strecke zum schnellen Fahren einlud. Wegen der vielen gef\u00e4hrlichen Situationen w\u00e4hlten die Nachbarn einen Verkehrsausschuss und beantragten 1981 eine Tempo 30 Zone und bauliche Ma\u00dfnahmen zur Reduzierung der Geschwindigkeit f\u00fcr PKWs. Nach ersten Versuchen mit aufgestellten K\u00fcbeln wurden an mehreren Stellen Aufpflasterungen zur Reduzierung der Geschwindigkeit gebaut.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am s\u00fcdlichen Teil der Stra\u00dfe von der Schlinge bis zur Ramsdorfer Stra\u00dfe haben sich Industrie- und Handwerksbetriebe niedergelassen. Der n\u00f6rdldiche Teil von der Schlinge bis zur Eschlohner Stra\u00dfe ist heute eine bevorzugte Wohnstra\u00dfe. Auf der Generalversammlung am 09. Januar 1988 w\u00e4hlten die Nachbarn den Namen &#8222;Eichendorff &#8211; Hook&#8220;. Namensgeber der Stra\u00dfe und des Hooks war Josef von Eichendorff ( 1788 bis 1857), bedeutender Lyriker und Schriftsteller der deutschen Romantik. In der Hooks-Satzung wurde die gegenseitige Hilfe, die Erhaltung des Brauchtums und gute nachbarschaftliche Bezieheungen mit Beteiligung an m\u00f6glichst vielen Veranstaltungen festgeschrieben. Dazu geh\u00f6ren die Karnevalsveranstaltungen, die Maing\u00e4nge \/ fahrten, Palm-Posken- und Neujahrsrundg\u00e4nge der Kinder und das gemeinsame Sommerfest.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(Quelle: 19.03.2013\u00a0 Alois Willemsen)<\/p>\n<table border=\"0\" width=\"741\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"331\"><a title=\"Der n\u00f6rdliche Teil der Eichendorffstra\u00dfe von der Schlinge bis zur Eschlohner Stra\u00dfe ist eine bevorzugte Wohnstra\u00dfe. Foto: Ernst Bennemann\" href=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/018.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/018_kl.jpg\" alt=\"\" width=\"333\" height=\"250\" \/><\/a><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"404\"><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"404\"><a title=\"Am s\u00fcdlichen Teil der Eichendorffstra\u00dfe von der Schlinge bis zur Ramsdorfer Stra\u00dfe haben sich Handwerks- und Industriebetriebe niedergelassen. Foto: Ernst Bennemann\" href=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/021.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/021_kl.jpg\" alt=\"\" width=\"333\" height=\"250\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"331\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Der n\u00f6rdliche Teil der Eichendorffstra\u00dfe von der Schlinge bis zur Eschlohner Stra\u00dfe ist eine bevorzugte Wohnstra\u00dfe.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\">Foto: Ernst Bennemann<\/h6>\n<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"404\"><\/td>\n<td width=\"404\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Am s\u00fcdlichen Teil der Eichendorffstra\u00dfe von der Schlinge bis zur Ramsdorfer Stra\u00dfe haben sich Handwerks- und Industriebetriebe niedergelassen.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\">Foto: Ernst Bennemann<\/h6>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"331\"><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"404\"><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"404\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 18px;\"><b>Eschlohn &#8211; Brink<\/b><\/span><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Eschlohn hei\u00dft die um den n\u00f6rdlich des Dorfes S\u00fcdlohn gelegenen Esch angesiedelte Bauerschaft&#8220; &#8211; so wird zitiert in dem von der Gemeinde S\u00fcdlohn herausgegebenen Buch &#8222;Die Flurnamen der Gemeinde S\u00fcdlohn&#8220;. Das im gesamten urspr\u00fcnglich s\u00e4chsischen Sprachgebiet verbreitete Wort &#8222;Brink&#8220; hat mehrere Varianten der Bedeutung: Anh\u00f6he, Grash\u00fcgel, Rand eines Ackers oder Geh\u00f6ftes.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Name &#8222;Eschlohn&#8220; galt urspr\u00fcnglich f\u00fcr den gesamten 1231 gegr\u00fcndeten Pfarrbezirk S\u00fcdlohn. So zeugt noch heute ein Haltestellenschild des Regionalverkehrs Westm\u00fcnsterland (RVM) im Venn auf H\u00f6he der Zollh\u00e4user von dieser alten Regelung der Ortsbestimmung. Erst im Jahre 1926 wurden Stra\u00dfennamen in S\u00fcdlohn durch den Gemeinderat festgelegt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Eschlohn&#8220; und &#8222;Brink&#8220; sind auch heute noch landwirtschaftlich gepr\u00e4gt. Im Eschlohn befinden sich b\u00e4uerliche Geh\u00f6fte und der zwischen S\u00fcdlohn, Gescher und Stadtlohn gelegene ca. 125 ha gro\u00dfen Waldkomplex &#8222;Brook&#8220;. Auch im Brink sind b\u00e4uerliche Strukturen mit markanten H\u00f6fen vorhanden. Im s\u00fcdlichen Teil des Brinks haben sich marktf\u00fchrende Industriebetriebe angesiedelt. Ebenfalls im Brink ist auch die &#8222;Ossenschloge&#8220;, Teil einer alten Handelsfernstra\u00dfe, die von Rheine \u00fcber Gescher \/ S\u00fcdlohn ins Rheinland f\u00fchrte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Jahr 1926 mit Einf\u00fchrung der Stra\u00dfennamen in S\u00fcdlohn war dem Vernehmen nach auch die Geburtsstunde der Nachbarschaft &#8222;Eschlohn &#8211; Brink&#8220;. Es handelt sich also um den nachbarschaftlichen Zusammenschluss von zwei Bauernschaften. Trennungslinie ist die Brookstra\u00dfe in Richtung Gescher. N\u00f6rdlich der Brookstra\u00dfe befindet sich der &#8222;Eschlohn&#8220;, s\u00fcdlich der Brookstra\u00dfe der &#8222;Brink&#8220;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Feste Bestandteile der Nachbarschaftspflege im Eschlohn-Brink sind die j\u00e4hrlichen Karnevalsfeste, die nicht in Gastst\u00e4tten sondern auf privaten Geh\u00f6ften stattfinden. Kaffeetrinken, Wurst aufholen und D\u00e4mmerschoppen geh\u00f6ren zu den immer wiederkehrenden Ritualen des Karnevalsfestes. Aber nicht nur Karneval wird urspr\u00fcnglich gefeiert, Sommerfeste geh\u00f6ren ebenso zu den Traditionen der Nachbarschaft.<\/p>\n<table border=\"0\" width=\"462\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"200\"><a title=\"Die \" href=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/Brookhuette-005_gr.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/Brookhuette-005.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"150\" \/><\/a><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"14\"><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"240\"><a title=\"Kuriosit\u00e4t am Stra\u00dfenrand: Dieses Haltestellenschild mit der Bezeichnung \" href=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/Eschlohn-im-Venn-001_gr.jpg\" name=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/Eschlohn-im-Venn-001.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"150\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"200\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; text-align: justify;\">Die &#8222;Brookh\u00fctte&#8220; im Eschlohner F\u00fcrstenbusch bei Schemmick ist beliebter Treffpunkt der Wanderer und Radfahrer.<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"14\"><\/td>\n<td width=\"240\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; text-align: justify;\">Kuriosit\u00e4t am Stra\u00dfenrand: Dieses Haltestellenschild mit der Bezeichnung &#8222;Eschlohn&#8220; befindet sich im Venn und ist letztes Zeugnis davon, dass vor der Einf\u00fchrung von Stra\u00dfennamen im Jahre 1926 f\u00fcr den gesamten Pfarrbezirk der Name &#8222;Eschlohn&#8220; g\u00fcltig war.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"200\"><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"14\"><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"240\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 18px;\"><b>Eschke Hookviertel 106<\/b><\/span><\/h2>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Osten der Gemeinde befindet sich das im Jahr 2006 erschlossene Baugebiet &#8222;Eschke&#8220;. Die Nachbarschaft &#8222;Eschke Hookviertel 106&#8220; ist eine der j\u00fcngeren Nachbarschaften der Gemeinde. Gegr\u00fcndet wurde die Nachbarschaft am 03.05.2009. Der Name resultiert aus der Gesamtanzahl der Baugrundst\u00fccke im Eschlohner Esch, n\u00e4mlich 106. Davon haben sich (ca.) 40 Familien in der Nachbarschaft zusammengeschlossen. Die Nachbarschaft nennt sich &#8222;Hookviertel 106&#8220;. In der Nachbarschaft wohnen \u00fcberwiegend junge Familien mit Kindern. Die meisten Bewohner kommen aus S\u00fcdlohn, Oeding und Stadtlohn. Vereinzelt sind Familien auch zugezogen aus anderen Regionen, z.B. dem Ruhrgebiet. In den ersten beiden Jahren hat man sich um das Zusammenwachsen der Nachbarschaft und Schaffung von Strukturen gek\u00fcmmert. Der Hook war die treibende Kraft f\u00fcr die Verwirklichung des neuen Spielplatzes im Baugebiet Eschke &#8211; oder wie auch gesagt wird &#8211; im Eschlohner Esch. Die Verkehrssicherheit und Verkehrsregelung wurde mit der Gemeinde abgesprochen. Ein j\u00e4hrliches Sommerfest sowie weitere Aktivit\u00e4ten f\u00f6rdern das Zusammenleben im &#8222;Hook Viertel 106&#8220;.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 14px;\">15.02.2012 &#8211; Frank Hoffmann<\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 14px;\">11.09.2013 &#8211; Philipp Brinkmann<\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 18px;\">\u00a0<\/span><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Hagerkamp &#8211; ein neuer Ortsteil entsteht<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Entstehungsgeschichte der Nachbarschaft Hagerkamp ist in der Chronik der Nachbarschaft festgehalten. So beschreibt der Chronist die Entstehungsgeschichte: Durch Bombenangriffe am 22. M\u00e4rz 1945 wurde S\u00fcdlohn zerst\u00f6rt, sodass viele Familien der Gemeinde keinen ausreichenden Wohnraum hatten. In den ersten Nachkriegsjahren war die Bev\u00f6lkerung damit besch\u00e4ftigt, die Kriegssch\u00e4den zu beseitigen. Das reichte jedoch nicht aus, viele Familien hatten den Wunsch, ein bodenst\u00e4ndiges Eigentum zu schaffen. \u00dcber g\u00fcnstige Baudarlehen mit langfristigen Tilgungsraten konnte man verf\u00fcgen, es fehlten jedoch Baugrundst\u00fccke.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diesen Mangel hatte auch Pfarrer M\u00f6llering hatte erkannt, er wollte verhindern, dass einheimische B\u00fcrger in Nachbargemeinden abwandern. So hat er beim Generalvikariat in M\u00fcnster vorgesprochen und erreicht, dass 44 in Kirchenbesitz befindliche Baupl\u00e4tze im Erbbaurecht vergeben werden konnten. Bei der Berechnung des Pachtsatzes wurde ein Verkaufswert von 3,50 DM pro qm zugrundegelegt. Bei einem Baugrundst\u00fcck von 600 qm waren j\u00e4hrlich rund 60,00 DM Erbpacht zu zahlen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Februar 1957 fanden sich auf Einladung von Pfarrer M\u00f6llering fast 100 Bauinteressenten zu einer Versammlung im Hotel F\u00f6cking ein. Anwesend waren ebenfalls der damalige Arbeitersekret\u00e4r Paul Schmitz, Amtsdirektor Gausling, Amtsoberinspektor Schilling, Amtsbaumeister Lenfert, der S\u00fcdlohner Kreistagsabgeordnete Resing und einige Herren des Kirchenvorstandes. Als Referent war eingeladen Direktor Monse vom Bisch\u00f6flichen Siedlungsamt M\u00fcnster. Er empfahl den Zusammenschluss von Bauinteressenten zu einer Ortsgruppe S\u00fcdlohn innerhalb des katholischen Siedlungsverbandes der Di\u00f6zese M\u00fcnster. Gruppenbauvorhaben von \u00fcber 25 H\u00e4usern wurden von Seiten des Landes nach neuer Gesetzlage bevorzugt unterst\u00fctzt mit g\u00fcnstigen Finanzierungsbedingungen. Im August 1957 wurden dann die ersten Erbbauvertr\u00e4ge abgeschlossen, in Fr\u00fchjahr 1958 begannen die ersten Bauma\u00dfnahmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ende 1960 war ein neuer Ortsteil entstanden. Seitens der Gemeinde wurden die Stra\u00dfen benannt. Auf Antrag der Kolpingfamilie die &#8222;Kolpingstra\u00dfe&#8220;. Ein anderer Antrag benannte den Namen des gro\u00dfen Arbeiterbischofs, es entstand der &#8222;Ketteler-Platz&#8220;. Die Nachbarschaft Doornte beantragte einen Namen nach den im KZ umgekommenen Pater Elpidius Mark\u00f6tter, es entstand die &#8222;Elpidiusstra\u00dfe&#8220;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ende 1960 standen \u00dcberlegungen an, einen eigenen Hook zu gr\u00fcnden und sich vom &#8222;Triangelhook&#8220; zu trennen. Das Thema wurde kontrovers diskutiert, mehr und mehr kam man zu der Erkenntnis, dass aufgrund der Gr\u00f6\u00dfe des Baugebietes ein eigener Hook richtig ist. Am 25. November 1960 wurde in der Gastst\u00e4tte Bennemann die Gr\u00fcndung eines eigenen Hookes beschlossen. Der Name &#8222;Hagerkamp&#8220; ist ein alter Flurname und leitet sich ab von &#8222;Hagen&#8220;, gleichbedeutend mit abgeschlossener Platz oder eingefriedetes Feldst\u00fcck. &#8222;Kamp&#8220; kommt aus dem lateinischen &#8211; campus &#8211; offenes unbebautes Feld. Der Hagerkamp ist eine lebendige und aktive Nachbarschaft. Das 25-j\u00e4hrige Jubil\u00e4um 1985 wurde geb\u00fchrend gefeiert, genauso wie das 50-j\u00e4hrige Bestehen der Nachbarschaft im Jahre 2010.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 14px;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<table border=\"0\" width=\"741\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"294\"><a title=\"Erster Spatenstich im Hagerkamp im Fr\u00fchjahr 1958. F\u00fcr die Ausschachtungsarbeiten wurde Hand angelegt, heute ein Bild mit Symbolcharakter f\u00fcr den Aufbauwillen der Bev\u00f6lkerung. \" href=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/hagerkamp_gross.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/hagerkamp_gross.jpg\" alt=\"\" width=\"263\" height=\"196\" \/><\/a><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"39\"><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"401\"><a title=\"Pfarrer August M\u00f6llering, geboren 07.04.1897; gestorben 17.07.1973 Pfarrer von St. Vitus von 1952 bis 1967 Pfarrer August M\u00f6llering hat sich f\u00fcr S\u00fcdlohn verdient gemacht durch seinen Einsatz f\u00fcr die Bereitstellung der Erbbaugrundst\u00fccke. \" href=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/021.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/pfarrer\/moellering.jpg\" alt=\"\" width=\"151\" height=\"202\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"294\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Erster Spatenstich im Hagerkamp im Fr\u00fchjahr 1958. F\u00fcr die Ausschachtungsarbeiten wurde Hand angelegt, heute ein Bild mit Symbolcharakter f\u00fcr den Aufbauwillen der Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">(Quelle: Chronik der Nachbarschaft Hagerkamp)<\/h5>\n<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"39\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"401\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Pfarrer August M\u00f6llering,<br \/>\ngeboren 07.04.1897<br \/>\ngestorben 17.07.1973<br \/>\nPfarrer von St. Vitus von 1952 bis 1967<br \/>\nPfarrer August M\u00f6llering hat sich f\u00fcr S\u00fcdlohn verdient gemacht durch seinen Einsatz f\u00fcr die Bereitstellung der Erbbaugrundst\u00fccke.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\">(Quelle: Heimatverein S\u00fcdlohn)<\/h5>\n<h6 style=\"text-align: justify;\"><\/h6>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 18px;\"><b>Horst und Venn<\/b><\/span><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;Ne gudden Noaber is b\u00e4tter as n\u00b4wiedden Fr\u00f6end&#8220; (Ein guter Nachbar ist besser als ein weiter Freund) &#8211; so lautete die \u00dcberschrift der M\u00fcnsterlandzeitung im September 2004 anl\u00e4sslich des 75-j\u00e4hrigen Bestehens der Nachbarschaft Horst \/ Venn. Dass in diesem plattdeutschen Ausspruch ein wahrer Kern steckt, haben die Horst \/ Vennler in ihren gemeinsamen Jahren &#8211; ob bei Festen oder auch im Beistand bei schwierigen Situationen &#8211; immer wieder entdeckt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie lange der Hook &#8222;Horst und Venn&#8220; Bestand hat, ist nicht mehr festzustellen. Begonnen wurde mit den Aufzeichnungen im Jahre 1929. Im selben Jahr fand in S\u00fcdlohn die postalische Neuordnung statt. Durch den Gemeinderat wurden Stra\u00dfennamen und Hausnummern vergeben. Bis dahin galt der Name &#8222;Eschlohn&#8220; f\u00fcr den gesamten Pfarrbezirk S\u00fcdlohn. Der Hof Icking &#8211; Hinske war &#8222;Eschlohn 70&#8220;, Albrink im M\u00fchlenkamp war &#8222;Eschlohn 1&#8220;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor 1929 fanden Hooksfeste immer bei dem &#8222;Dodenbuer&#8220; (Totenbauer) statt. Das waren die Pferdesp\u00e4nner &#8211; Bauern Hagemann, K\u00f6hne, Hinske und Bomkamp. Diese Bauern hatten die Aufgabe den Leichenwagen und den Brautwagen zu fahren. Es war Pflicht, an jedem Pferdefahrzeug und an Weidehecken ein Namenschild mit Name und Anschrift &#8222;Eschlohn Nr. :::&#8220; anzubringen. Im Februar 1929 wurde bei Icking eine teils heikle Hooksversammlung abgehalten. Es wurde beschlossen, dass auch K\u00f6tter mit einem Pferd den Karneval halten k\u00f6nnen. Auf dieser Versammlung wurde das erste Hookbuch gef\u00fchrt. Es diente dazu, die Statuten niederzuschreiben und sicherzustellen, dass jeder seine Abgaben f\u00fcr Heiraten und Dachrichten bezahlte. Aus den Hooksb\u00fcchern kann verfolgt werden, was und wie viel beim Karneval verzehrt wurde. Bier und Schnaps flossen reichlich. Das erste Karnevalsfest nach dem zweiten Weltkrieg wurde 1948 bei Fischer gefeiert. Hier musste jeder Nachbar 5 Reichsmark, 1 Pfund Mehl, 100 g Fett, 170 g Zucker, 1 Ei und einen selbstgebrannten Schnaps mitbringen. Die Musik wurde mit 300 kg Kartoffeln bezahlt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Venn befindet sich das 28 Hektar gro\u00dfe Naturschutzgebiet &#8222;Vitiverter Venn&#8220; mit Lebensraum f\u00fcr Wiesen-, Wat- und Wasserv\u00f6gel. Ebenso die &#8222;Baumwollstra\u00dfe&#8220;, die heutige B 70, die Bocholt mit Gronau verbindet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vieles hat sich ver\u00e4ndert. Stra\u00dfen und Radwege wurden nach dem Krieg gebaut. In der Landwirtschaft und Tierzucht und in der Wirtschaft wurden Strukturen ver\u00e4ndert. In der Nachbarschaft h\u00e4lt man auch heute noch zusammen, die Hooksaktivit\u00e4ten sind auch heute noch mitbestimmend. Zitat aus der Jubil\u00e4umsveranstaltung im Jahre 2004 : &#8222;Wir wollen trotz aller \u00c4nderungen an \u00fcberlieferten Traditionen festhalten, heimatverbunden sein, den Zusammenhalt st\u00e4rken und uns gleichzeitig dem Wandel stellen&#8220;. Das gilt heute auch noch.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Quelle: August Fischer, Venn 34,<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<table border=\"0\" width=\"862\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"264\"><a title=\"Beliebter Treffpunkt f\u00fcr Radwanderer und Teilnehmer der S\u00fcdlohn - Oedinger \" href=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/venn_3_gr.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/venn_3.jpg\" alt=\"\" width=\"267\" height=\"200\" \/><\/a><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"26\"><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"267\"><a title=\"Der \" href=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/venn_2_gr.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/venn_2.jpg\" alt=\"\" width=\"267\" height=\"200\" \/><\/a><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"24\"><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"269\"><a title=\"Das \" href=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/venn_1_gr.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/venn_1.jpg\" alt=\"\" width=\"267\" height=\"200\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"264\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; text-align: justify;\">Beliebter Treffpunkt f\u00fcr Radwanderer und Teilnehmer der S\u00fcdlohn &#8211; Oedinger &#8222;H\u00fcttentour&#8220;:<br \/>\nDie Vennh\u00fctte an der Vennstra\u00dfe, vom Heimatverein S\u00fcdlohn erbaut im Jahre 2002.<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"26\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"267\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; text-align: justify;\">Der &#8222;Horster Stamm&#8220;, die H\u00fctte wurde von der Nachbarschaft Horst erbaut<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"24\"><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" valign=\"top\" width=\"269\">Das &#8222;Vitiverter Venn&#8220; im Venngebiet ist seit 1988 ein Naturschutzgebiet. Hier br\u00fctet (noch) der gro\u00dfe Brachvogel.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"264\"><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"26\"><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"267\"><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"24\"><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"269\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 18px;\"><b>Karkhoffshook<\/b><\/span><\/h2>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Karkhoffshook<br \/>\nEine Nachbarschaft im Wandel der Zeit<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als im Jahre 1853 die Nachbarschaft &#8222;Karkhoffshook&#8220; gegr\u00fcndet wurde, muss im Bewusstsein der Gr\u00fcnder noch pr\u00e4sent gewesen sein, dass bis zum Jahre 1807 der Kirchplatz die Begr\u00e4bnisst\u00e4tte der Gemeinde war. &#8222;Kirchhof&#8220; &#8211; oder auf plattdeutsch (niederdeutsch) &#8222;Karkhoff&#8220; &#8211; daraus leitet sich der Name der Hooksgemeinschaft ab, das ist leicht nachzuvollziehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit dem Jahre 1507 ist die St. Vitus-Pfarrkirche der historische und st\u00e4dtebauliche Mittelpunkt des Ortes. Die Nachbarschaft umschlie\u00dft das Areal der Pfarrkirche bis zu einem weiteren st\u00e4dtebaulich markanten Objekt &#8211; der im Jahre 1931 erbauten &#8222;Volksschule&#8220;, der heutigen St. Vitus-Grundschule. Ein weiteres Geb\u00e4udedetail der Gemeinde ist zwischen Pfarrkirche und Schule zu finden: Der im Volksmund genannte &#8222;Leobogen&#8220; ist unverwechselbares Synonym des gut 140 Jahre alten Geb\u00e4udes der B\u00e4ckerei Schrote. Drei Vorbesitzer trugen den Namen &#8222;Leo&#8220; &#8211; sodass sich der Name auch hier leicht nachvollziehen l\u00e4sst. Der Wandel der Zeit l\u00e4sst sich auch im Karkhoffshook nicht aufhalten. Die B\u00e4ckerei hat ihren Betrieb eingestellt, seit 1994 werden Teile des Geb\u00e4udes vom S\u00fcdlohner Gastronomen Josef Nagel als G\u00e4stehaus des Hotels Nagel benutzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1853 bis 2013 &#8211; das sind stolze 160 Jahre gelebte Nachbarschaft. Damit nimmt man mit Recht f\u00fcr sich in Anspruch, die \u00e4lteste der 21 in S\u00fcdlohn existierenden Nachbarschaften zu sein. Die in den Statuten von 1853 formulierten Grunds\u00e4tze der Rechte und Pflichten wie Solidarit\u00e4t, Familienhilfe und Zusammenhalt werden auch heute noch von den rund 30 Familien der Nachbarschaft gelebt. Dar\u00fcber sind Nachbarschaftsfeste und Karnevalsfeiern feste Bestandteile gelebter Nachbarschaft. Heinrich Tel\u00f6ken ist mit 94 Jahren das \u00e4lteste Mitglied der Nachbarschaft. Er h\u00fctet einen ganz besonderen Schatz: Als gelernter Fotograf hat er die Ereignisse ab den 1950-er Jahren fotografiert. Sein liebevoll gepflegtes Archiv umfasst nicht nur Ereignisse der Nachbarschaft, sondern gibt dar\u00fcber hinaus Auskunft \u00fcber die baulichen Ver\u00e4nderungen der letzten Jahrzehnte. Am Beispiel des &#8222;Leobogens&#8220; wird das deutlich, siehe Abbildungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<\/div>\n<table border=\"0\" width=\"722\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\" colspan=\"3\" width=\"408\">\u00a0<a title=\"Der \" href=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/karkhoff3_gr.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/karkhoff3.jpg\" alt=\"\" width=\"219\" height=\"150\" \/><\/a><a title=\"Der \" href=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/karkhoff1_gr.jpg\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/karkhoff1.jpg\" alt=\"\" width=\"205\" height=\"150\" \/><\/a><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"6\"><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"267\"><a title=\"Die Pfarrkirche St. Vitus vor dem Umbau 1936. Der Kirchplatz war bis 1807 Begr\u00e4bnisst\u00e4tte der Gemeinde.\" href=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/karkhoff2_gr.jpg\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/karkhoff2.jpg\" alt=\"\" width=\"96\" height=\"150\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\" colspan=\"3\" valign=\"top\" width=\"408\">Der &#8222;Leobogen&#8220; im Wandel der Zeit.<br \/>\nDie erste Aufnahme von Heinrich Tel\u00f6ken entstand im Jahre 1954<br \/>\nDie zweite Aufnahme von Manfred Schmeing entstand 53 Jahre sp\u00e4ter, im Jahre 2007<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"6\"><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" valign=\"top\" width=\"267\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Pfarrkirche St. Vitus vor dem Umbau 1936. Der Kirchplatz war bis 1807 Begr\u00e4bnisst\u00e4tte der Gemeinde.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\">Quelle: Archiv Heimatverein<\/h6>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 18px;\"><b>Lohner Brook<\/b><\/span><\/h2>\n<div style=\"text-align: justify;\">Das Baugebiet &#8222;Lohner Brook&#8220; liegt im Osten von S\u00fcdlohn im Bereich des Hofes Schulze Besseling. Eine &#8222;Nachbarschaft&#8220; im Sinne eines organisierten Zusammenschlusses mit Hooksstatuten usw. gibt es nicht. Einmal j\u00e4hrlich feiert man ein Stra\u00dfenfest und praktiziert Nachbarschaft im lockeren Zusammensein.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><b>M \u00fc h l e n k a m p <\/b><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 18px;\"><b>M\u00fchlenkamp\u00a0West \u00a0\u00a0\u00a0 <\/b><b><br \/>\nM\u00fchlenkamp Ost<\/b><\/span><\/h2>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Geschichte des Hookes M\u00fchlenkamp reicht bis in das Jahr 1573 zur\u00fcck. &#8222;Uf den Mollekamp&#8220; ist die erste urkundliche Erw\u00e4hnung aus dem Jahre 1573. Die ersten K\u00f6tter, die sich im M\u00fchlenkamp ansiedelten, bauten auf Grundst\u00fccken des Hofes Pr\u00f6bsting.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcber Jahrhunderte hinweg war der M\u00fchlenkamp ein Hook. Anfang der 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts teilte sich der Hook in den &#8222;M\u00fchlenkamp West&#8220; und &#8222;M\u00fchlenkamp Ost&#8220;. Aus der \u00dcberlieferung ist bekannt, dass es wohl zwischen den einzelnen Hooksmitgliedern Streitigkeiten gegeben hat, die dann mit dem Bruch endeten. Die im Jahre 1998 herausgegebene Festschrift zum 425-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um wurde von beiden Nachbarschaften gemeinsam herausgegeben und von den damaligen Pr\u00e4sidenten Paul Bone und Heinz R\u00f6ttger unterzeichnet. Das war das \u00e4u\u00dfere Zeichen daf\u00fcr, dass beide Nachbarschaften unter dem Begriff &#8222;M\u00fchlenkamp&#8220; ein gutes Einvernehmen haben. Auch heute noch verstehen sich die &#8222;M\u00f6llenk\u00e4mper&#8220; als Nachbarschaft in herausgehobener Position. Hier spiegelt sich der Stolz von fast 450 Jahren Nachbarschaftstradition wider.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die B\u00fccher beider H\u00f6\u00f6ke geben uns Auskunft, wie sich das gesellschaftliche und nachbarschaftliche Leben zu verschiedenen Zeiten gestaltete. Die H\u00f6\u00f6ke waren in erster Linie &#8222;Notgemeinschaften&#8220;, die auch einen sozialen Zweck zu erf\u00fcllen hatten. Das galt auch w\u00e4hrend der furchtbaren Zeit des Zweiten Weltkrieges. So ist im Hooksbuch von 1940 verzeichnet: &#8222;Die diesj\u00e4hrige Fastnachtsfeier fiel wegen des Krieges aus. Trotzdem wurde die Gesellschaft zusammengerufen. Die W\u00fcrste, die jede Familie mitbrachte, wurden den 6 Soldaten aus unserem Hook zugesandt&#8220;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bis 1950 hatte der M\u00fchlenkamp einen eigenen Sch\u00fctzenverein, der sich dann vereinigte mit dem B\u00fcrgersch\u00fctzenverein S\u00fcdlohn. So entstand der &#8222;Allgemeine B\u00fcrgersch\u00fctzenverein S\u00fcdlohn und M\u00fchlenkamp&#8220;. Im Jahre 1988 wurde der Name ge\u00e4ndert in &#8222;St.Vitus Sch\u00fctzenverein 1606 e.V.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1973 war ein besonderes Jahr im Trimbach, der zum M\u00fchlenkamp Ost geh\u00f6rt. Ein paar junge M\u00e4nner gr\u00fcndeten den Sportverein &#8222;Rot-Wei\u00df-Trimbach&#8220;, der in 2013 in der Festhalle Terh\u00f6rne das 40-j\u00e4hrige Jubil\u00e4um feierte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der M\u00fchlenkamp mit den beiden Nachbarschaften West und Ost mit dem Gr\u00fcndungsjahr 1573 ist die \u00e4lteste Nachbarschaft in S\u00fcdlohn und blickt damit stolz auf eine jahrhundertalte Tradition zur\u00fcck.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Texte auszugsweise aus der Festschrift &#8222;425 Jahre Nachbarschaft M\u00fchlenkamp&#8220; herausgegeben im Jahre 1998.<\/p>\n<table border=\"0\" width=\"816\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"264\"><a title=\"Die Fahne des \" href=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/fahne_gr.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/fahne.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"200\" \/><\/a><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"26\"><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"267\"><a title=\"Titelseite der Festschrift \" href=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/001_gr.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/001.jpg\" alt=\"\" width=\"113\" height=\"150\" \/><\/a><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"24\"><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"269\"><a title=\"Karte von 1826 mit dem Flurnamen \" href=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/002_gr.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/002.jpg\" alt=\"\" width=\"113\" height=\"150\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"264\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; text-align: justify;\">Die Fahne des &#8222;Allgemeinen B\u00fcrger Sch\u00fctzenvereins S\u00fcdlohn und M\u00fchlenkamp 1956&#8220;<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\">Quelle: St. Vitus-Sch\u00fctzeverein<\/h6>\n<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"26\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"267\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; text-align: justify;\">Titelseite der Festschrift &#8222;425 Jahre Nachbarschaft M\u00fchlenkamp 1573 &#8211; 1998&#8220;<\/p>\n<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"24\"><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" valign=\"top\" width=\"269\">Karte von 1826 mit dem Flurnamen &#8222;op de M\u00f6llenkamp&#8220; &#8211; entnommen dem Buch &#8222;Die Flurnamen der Gemeinde S\u00fcdlohn&#8220;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"264\"><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"26\"><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"267\"><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"24\"><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"269\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 18px;\"><b>Nordhook<\/b><\/span><\/h2>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Gebiet der Nachbarschaft Nordhook geh\u00f6rte urspr\u00fcnglich zum &#8222;Besitzstand&#8220; des im Jahre 1881 gegr\u00fcndeten &#8222;Porthookes&#8220;. 1951 wurde von den Anliegern der Friedhofstra\u00dfe und des Kruse B\u00f6mken der Wunsch ge\u00e4u\u00dfert, eine eigene Nachbarschaft zu gr\u00fcnden. Noch im gleichen Jahr wurde die Gr\u00fcndung vollzogen. Die Nachbarschaft umfasst einen Teil der Stra\u00dfe am Vereinshaus, die Friedhofstra\u00dfe, An\u00b4t kruse B\u00f6hmken, Teile der Eschlohner Stra\u00dfe und das Siedlungsgebiet Walbree. Bis in die erste H\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts hie\u00df die Parzelle noch &#8222;Wellbree&#8220; nach einer in diesem Bereich entspringenden Quelle. (plattdeutsch: &#8222;Welle&#8220;) Sp\u00e4ter wurde der Flurname im Kataster (irrt\u00fcmlich) verf\u00e4lscht und als &#8222;Walbree&#8220; eingetragen, der Stra\u00dfenname wurde entsprechend \u00fcbernommen. Die Namensfindung im Jahre 1951 f\u00fcr den neuen Hook war naheliegend: Die Stra\u00dfenz\u00fcge befinden sich n\u00f6rdlich der Ortsmitte &#8211; der Nordhook war geboren.<\/p>\n<p>Pr\u00e4gender Stra\u00dfenzug des Hookes und der Gemeinde ist die Friedhofstra\u00dfe. Diese f\u00fchrt in direkter Linie zum Friedhof, der 1928 von Pfarrer Meiners angelegt wurde. Der &#8222;alte Friedhof&#8220; &#8211; ebenfalls am Nordhook gelegen &#8211; ist heute die Ehrenmalanlage der Gemeinde. Die Gemeinde hat das gro\u00dfe Gl\u00fcck, \u00fcber einen park\u00e4hnlichen Friedhof zu verf\u00fcgen, der all diese Merkmale mitbringt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein besonderes Kleinod am Ende der Friedhofstra\u00dfe auf der linken Eingangsseite zum Friedhof ist der aus dem 18. Jahrhundert stammende Bildstock, der seit 1984 in die Denkmalliste der Gemeinde eingetragen ist. Der Bildstock ist aus Baumberger Sandstein im M\u00fcnsterl\u00e4nder Barock gefertigt mit dem &#8222;Bildnis des unter dem Kreuze strauchelnden Christus&#8220;. Die Besonderheit: auch auf der R\u00fcckseite befindet sich ein Relief und eine Inschrift. Urspr\u00fcnglich war der Bildstock zugeh\u00f6rig zum Hof Wellmann &#8211; heute Honsel. F\u00fcr die Mitglieder der Nachbarschaft &#8222;Nordhook&#8220; ist es eine gro\u00dfe Ehre, das Umfeld des Bildstockes zu pflegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dass die alten Nachbarschaften aus &#8222;Notgemeinschaften&#8220; entstanden sind, gilt f\u00fcr alle Nachbarschaften in S\u00fcdlohn. Auch die Geselligkeit ist ein wichtiger Bestandteil. In der Nachbarschaft &#8222;Nordhook&#8220; hat sich eine alte Tradition bis heute erhalten: das j\u00e4hrliche Wurstaufholen am Karnevalssonntag. Diesem Brauch entsprechend ziehen die Burschen und M\u00e4nner durch die Nachbarschaft von Haus zu Haus und hoffen auf Freigiebigkeit der Bewohner. Hoch im Kurs stehen W\u00fcrste, aber auch Getr\u00e4nke flie\u00dfen reichlich. Die Spenden werden gemeinsam verzehrt, Alt und Jung machen sich \u00fcber die K\u00f6stlichkeiten her.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine alte Tradition der Nachbarschaft ging verloren: Seit Bestehen der Nachbarschaft wurden im &#8222;Haus der Vereine&#8220; alle Festlichkeiten und Veranstaltungen durchgef\u00fchrt. Das Haus hat seinen Betrieb eingestellt und soll umgewandelt werden in eine Tagespflegeeinrichtung der Caritas.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<table border=\"0\" width=\"816\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"264\"><a title=\"Der aus dem 18. Jahrhundert stammende Bildstock vor dem Friedhof.\" href=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/bildstoecke_wegkreuze\/2_friedhof.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/bildstoecke_wegkreuze\/2_friedhofkl.jpg\" alt=\"\" width=\"91\" height=\"150\" \/><\/a><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"26\"><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"267\"><a title=\"Von der Friedhofstra\u00dfe geht der Blick direkt auf den park\u00e4hnlichen Friedhof mit der Kreuzigungsgruppe von 1936\" href=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/nord1_gr.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/nord1.jpg\" alt=\"\" width=\"107\" height=\"150\" \/><\/a><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"24\"><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"269\"><a title=\"Wurstaufholen in der Nachbarschaft\" href=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/nord2_gr.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/nord2.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"150\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"264\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; text-align: justify;\">Der aus dem 18. Jahrhundert stammende Bildstock vor dem Friedhof.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\">Foto:\u00a0Gerda Vedder<\/h6>\n<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"26\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"267\">\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; text-align: justify;\">Von der Friedhofstra\u00dfe geht der Blick direkt auf den park\u00e4hnlichen Friedhof mit der Kreuzigungsgruppe von 1936<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\">Foto:\u00a0Manfred Schmeing<\/h6>\n<\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"24\"><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" valign=\"top\" width=\"269\">Wurstaufholen in der Nachbarschaft<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\">Foto:\u00a0Nachbarschaft Nordhook<\/h6>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 18px;\"><b>Porthook<\/b><\/span><\/h2>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p><strong>Der Porthook dokumentiert S\u00fcdlohner Zeitgeschichte ab 1881 &#8211; eine der \u00e4ltesten Nachbarschaften in S\u00fcdlohn<\/strong><\/p>\n<p>Der Porthook in S\u00fcdlohn wurde am 23. Februar 1881 im Hause des Gastwirts Franz Schulten gegr\u00fcndet und ist daher eine der \u00e4ltesten Nachbarschaften in S\u00fcdlohn. Als Nachweis dient das im Original erhaltene 132 Jahre alte Nachbarschaftsbuch. Die erste Eintragung tr\u00e4gt die \u00dcberschrift:<\/p>\n<p><strong>&#8222;Fastnachsregeln und Nachweisebuch in den Poorthook von S\u00fcdlohn pro 1881&#8220;. <\/strong><br \/>\nDie Eintragungen im ersten Nachbarschaftsbuch reichen von 1881 bis 1974 und geben damit ein St\u00fcck S\u00fcdlohner Zeitgeschichte wieder. Heute geh\u00f6ren der Nachbarschaft 62 Haushalte an. In 13 Paragrafen wird 1881 das Regelwerk der Nachbarschaft festgelegt. Hier wird deutlich, dass die Nachbarschaft eine echte Notgemeinschaft war. Man hilft sich, wenn jemand Hilfe braucht &#8211; das ist das alte Prinzip. Dieses Prinzip der gegenseitigen Hilfe in Notsituationen auf der einen Seite korrespondiert mit gemeinsamen Festlichkeiten &#8211; vornehmlich Hochzeiten und Fastnacht &#8211; auf der anderen Seite.<\/p>\n<p>Die 1881 aufgestellten Regelungen wurden etwa 100 Jahre lang unver\u00e4ndert beibehalten. Erst in den 1980er Jahren wurden die Statuten erg\u00e4nzt und angepasst. Viele der vor \u00fcber 130 Jahren aufgestellten Regeln gelten so auch heute noch: einmal j\u00e4hrlich findet die nachbarschaftliche Generalversammlung &#8211; das On\u00e4rn &#8211; statt. Die Unterst\u00fctzung bei Beerdigungen wird auch heute noch wahrgenommen.<\/p>\n<p>Die Fastnachtsfeiern erfuhren in den letzten Jahren einen Wandel. So wurde 1954 f\u00fcr das Fernbleiben beim &#8222;Wurstaufholen&#8220; noch ein Strafgeld festgelegt. Bis in die 1970er Jahre wurden zwei Fastnachtsabende gefeiert mit zus\u00e4tzlichen Fr\u00fchschoppen. Nachdem sich in den letzten Jahren der zentrale Karnevalsumzug des KFK durchgesetzt hat, ist die Bedeutung des Hookskarnevals im Porthook zur\u00fcck gegangen. Heute geh\u00f6ren stattdessen Radtouren im Sommer und Wildessen im Herbst zum Programm im Jahreslauf. Bew\u00e4hrt hat sich die Unterteilung der Nachbarschaft in kleinere Einheiten, den &#8222;Kindelb\u00e4rsh\u00f6\u00f6ken&#8220;, deren Nachbarn sich bei Kindtaufen und \u00e4hnlichen Gelegenheiten unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Interessant ist die dokumentierte Entwicklung der Nachbarschaft. Sie reicht heute von der Eschstra\u00dfe bis zur Ramsdorfer Stra\u00dfe und dehnt sich dabei teilweise weit nach links und rechts aus. Der Porthook reichte urspr\u00fcnglich noch \u00fcber diese heutigen Grenzen hinaus. 1951 wurde im n\u00f6rdlichen Bereich des Ortes der &#8222;Nordhook&#8220; gegr\u00fcndet. Zitat aus dem Nachbarschaftsbuch vom 14. 01. 1951:<\/p>\n<p>\u201eAuf allgemeinen Wunsch der Anlieger wurde der M\u00fchlenweg, Kruse B\u00f6mken, Friedhofstr. und Venn Chausee rechts vom Porthook abgetrennt.\u201c<\/p>\n<p>1977 wurde die Nachbarschaft &#8222;Reuken&#8220; gegr\u00fcndet, die bis dahin teilweise ebenfalls zum Porthook geh\u00f6rte.<\/p>\n<p>Die Nachbarschaft hat das Dokument der Dorfgeschichte im Gemeindearchiv eingelagert. Bis weit in die 1960-er Jahre wurde die S\u00fctterlinschrift verwendet, sp\u00e4ter nach und nach die lateinische Schrift.<\/p>\n<p><a title=\"Die Bahnhofstra\u00dfe geh\u00f6rt mit zum Porthook und hat sich im Laufe der Zeit zu einer Gesch\u00e4ftsstra\u00dfe gewandelt. \" href=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/porthook.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/porthook.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"224\" \/><\/a><br \/>\nDie Bahnhofstra\u00dfe geh\u00f6rt mit zum Porthook und hat sich im Laufe der Zeit zu einer Gesch\u00e4ftsstra\u00dfe gewandelt.<\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><b>\u00a0<\/b><\/div>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 18px;\"><b>Nachbarschaft Reuken<\/b><\/span><\/h2>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>&#8222;Roiken&#8220; oder &#8222;Reuken&#8220; leitet sich ab von &#8222;Rott&#8220; &#8211; dieser Name wiederum leitet sich ab von &#8222;Roden&#8220;. Der gerodete Wald wird zu Acker-oder Weideland oder als Siedlungsfl\u00e4che genutzt. So hat man eine Vorstellung davon, wie es vor der Zeit der Wohnbebauung dieser Fl\u00e4che ausgesehen hat. In einem Buch \u00fcber Flurnamen findet sich ebenfalls die L\u00f6sung: &#8222;Reuken &#8211; alter Flurname f\u00fcr eine Neurodung&#8220;, also konnte gebaut werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als die Wohnbebauung 1977 weit fortgeschritten war, wurde von den Anwohnern offiziell die Nachbarschaft &#8222;Reuken&#8220; gegr\u00fcndet. Mit 20 H\u00e4usern (Stand August 2012) geh\u00f6rt die Nachbarschaft zu den kleineren Nachbarschaftseinheiten in S\u00fcdlohn. Trotz der relativ kleinen Nachbarschaft wurde 1977 darauf verzichtet, der Nachbarschaft &#8222;Porthook&#8220; oder dem &#8222;Karkhoffs-Hook&#8220; beizutreten. Die jungen Gr\u00fcnderfamilien im Reuken legten Wert auf Unabh\u00e4ngigkeit und Eigenst\u00e4ndigkeit. Vielleicht hat man sich ja auch leiten lassen vom Wappen des Grafen Clemens von Looz &#8211; Corswarem, der von 1841 bis 1857 Besitzer von Haus Lohn war. In dem Wappen \u00fcber der Eingangst\u00fcr von Haus Lohn steht geschrieben:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">POTIUS MORI QUAM PAEDARI<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">LIEBER STERBEN ALS SICH UNTERWERFEN<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Haus Lohn geh\u00f6rt zur Nachbarschaft Reuken und z\u00e4hlt zu den bedeutendsten Wahrzeichen von S\u00fcdlohn. Das jetzige Geb\u00e4ude wurde 1785 im fr\u00fchklassizistischen Stil errichtet. Das Herrenhaus und weitere Wirtschaftsgeb\u00e4ude umgibt eine von der Schlinge gespeiste Gr\u00e4fte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Nachbarschaft der &#8222;Reukianer&#8220; ist \u00fcberschaubar, man kennt sich, eine gute Grundlage f\u00fcr gelebte Nachbarschaft. Jedes Jahr k\u00fcmmern sich zwei Familien um vielfache Aktivit\u00e4ten: Sommerfeste, Radtouren, Kindersch\u00fctzenfeste und gem\u00fctliches Beisammensein werden gepflegt. Die Hooks-Veranstaltungen werden nach M\u00f6glichkeit so geplant, dass alle alles mitmachen k\u00f6nnen. Anl\u00e4sslich des 30-j\u00e4hrigen Bestehens der Nachbarschaft im Jahre 2007 wurde ein eigenes Hooks-Lied komponiert und ein Film produziert. In diesem Film wird die lateinische Inschrift des beschriebenen Wappens erl\u00e4utert: &#8222;Lieber sterben als sich unterwerfen.&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<table border=\"0\" width=\"760\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\" colspan=\"3\" valign=\"top\" width=\"267\"><a title=\"Der Wappenstein \u00fcber dem Eingangsportal von Haus Lohn\" href=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/historische%20bauwerke\/008-1_gr.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/historische%20bauwerke\/008-1.jpg\" alt=\"\" width=\"267\" height=\"200\" \/><\/a><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" colspan=\"3\" valign=\"top\" width=\"18\"><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" colspan=\"3\" valign=\"top\" width=\"823\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Wappenstein \u00fcber dem Eingangsportal von Haus Lohn mit der Inschrift:<br \/>\nPOTIUS MORI QUAM PAEDARI<br \/>\nLIEBER STERBEN ALS SICH UNTERWERFEN<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\">Foto: Ernst Bennemann mit Einverst\u00e4ndnis von Mathilde Geuking<\/h6>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\" colspan=\"3\" valign=\"top\" width=\"267\"><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" colspan=\"3\" valign=\"top\" width=\"18\"><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" colspan=\"3\" valign=\"top\" width=\"823\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 18px;\"><b>Scharperloh I + II<br \/>\n<\/b><\/span><\/h2>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcber Nachbarschaftsaktivit\u00e4ten des j\u00fcngsten Neubaugebietes in S\u00fcdlohn, vom &#8222;Scharperloh&#8220; im Westen der Gemeinde an der Vennstra\u00dfe gelegen liegen (noch) keine Informationen vor.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><b>\u00a0<\/b><\/div>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 18px;\"><b>Triangelhook<\/b><\/span><\/h2>\n<div style=\"text-align: justify;\">Der Triangelhook d\u00fcrfte wie der M\u00fchlenkamp, der Karkhoffshook und der Porthook zu den \u00e4ltesten Nachbarschaften in S\u00fcdlohn geh\u00f6ren. Er umfasst mit dem westlichen Teil der Holzstra\u00dfe , der Kirchstra\u00dfe und dem Katerhook sowie dem M\u00fchlenplatz und dem F\u00fcrstenberg einen Teil des alten S\u00fcdlohner Ortskerns. Leider liegen keine Originalunterlagen mehr aus der Gr\u00fcnderzeit vor. Lediglich die <strong><a href=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/Statuten%20fu308r%20den%20Dreangel%20zu%20Suedlohn.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Abschrift der Statuten vom 15. Febr. 1885<\/a> <\/strong>ist erhalten. Diese Statuten wurden &#8222;wegen der Vermissung des alten Fastnachtsbuches&#8220; neu aufgestellt. Daraus ergibt sich, dass der Triangelhook schon vorher bestanden hatte.<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Besonderheit des Triangelhookes ist, dass er von Beginn an aus einzelnen Nachbarschaften bestand. Nach den alten Statuten waren dies der Holthook, der Katerhook sowie der Porthook an der westlichen Ortseinfahrt. (Nicht zu verwechseln mit der Nachbarschaft Poorthook im Bereich der \u00f6stlichen Ortseinfahrt). Diese drei Nachbarschaften begr\u00fcndeten die Namensgebung &#8222;Dreangel&#8220; heute &#8222;Triangelhook&#8220;. Als vierte Nachbarschaft kam im Jahre 1928 die Doornte hinzu, nachdem in den 1920er Jahren die ersten H\u00e4user an der Doornte gebaut wurden. Mit der erweiterten Wohnbebauung in S\u00fcdlohn kamen in den 1990er Jahren ein Teil der Elpidiusstra\u00dfe und die neue Von-Galen-Stra\u00dfe hinzu. Um die Dienste und Verpflichtungen im Triangelhook gerechter zu verteilen, wurde der Hook mit Beschluss vom 26. Januar 1958 in vier Nachbarschaften aufgeteilt. Zielsetzung war, dass die Nachbarpflichten zun\u00e4chst von der zust\u00e4ndigen Nachbarschaft zu erf\u00fcllen waren. Die damalige Aufteilung gibt bis heute:<\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">Hook 1 &#8211; Doornte<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Hook 2 &#8211; F\u00fcrstenberg \/ M\u00fchlenplatz<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Hook 3 &#8211; Kirchstra\u00dfe<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Hook 4 &#8211; Holzstra\u00dfe<\/li>\n<\/ul>\n<div style=\"margin-bottom: 0cm; text-align: justify;\">Bei Erstellung der in der Einleitung beschriebenen Hookskarte durch den Heimatverein wird an diesem Beispiel deutlich, wie verwinkelt die Strukturen der Nachbarschaften sind.<\/div>\n<div style=\"margin-bottom: 0cm; text-align: justify;\">Der Triangelhook pflegt wie alle S\u00fcdlohner Nachbarschaften die j\u00e4hrliche Fastnachtsfeier. (siehe auch Rubrik Sitten\/Br\u00e4uche &#8211; Karneval) Dar\u00fcber hinaus pflegen die einzelnen Nachbarschaften den Zusammenhang mit gemeinsamen Radtouren oder \u00e4hnlichen Veranstaltungen.<\/div>\n<div style=\"margin-bottom: 0cm; text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 14px;\">(Quelle: Manfred R\u00f6ttger 01.10.2011)<\/span><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 18px;\"><b>Vitusring<\/b><\/span><\/h2>\n<div style=\"text-align: justify;\">Im Zuge der Flurbereinigung (im Volksmund: Verkopplung) wurde im Jahr 1962 der Bebauungsplan am Kindergarten erstellt. Zu diesem Zeitpunkt herrschte in S\u00fcdlohn eine gro\u00dfe Nachfrage nach Baupl\u00e4tzen. Noch im gleichen Jahr konnten die ersten Richtfeste der neu erbauten H\u00e4user gefeiert werden. F\u00fcnf Nachbarn waren in diesem Anfangsstadium der Bebauung beteiligt. Diese haben auch beschlossen eine Nachbarschaft zu gr\u00fcnden. Am Tage der Ermorderung von John F. Kennedy &#8211; am 22. November 1963 &#8211; wurde die Neugr\u00fcndung vollzogen.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Durch die geografische N\u00e4he zum 1962 erbauten Kindergarten hie\u00df die Nachbarschaft zun\u00e4chst &#8222;am Kindergarten&#8220;. Anfang 1965 wurde eine Versammlung der Nachbarschaft einberufen, es standen wichtige Themen zur Entscheidung an. Unter anderem auch die Namensgebung des Hookes. Der Vorschlag &#8222;Vitusring&#8220; wurde zum Namen der Nachbarschaft erkl\u00e4rt. Die Begr\u00fcndung: Die Stra\u00dfenf\u00fchrung l\u00e4uft wie ein Ring um das Baugebiet und der Schutzpatron der S\u00fcdlohner Kirche ist der heilige St. Vitus.\u00a0Daraus ergibt sich der Name &#8222;Vitusring&#8220;.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Die Nachbarschaft ist aktiv bei gr\u00fcnen, silbernen und goldenen Hochzeiten. Ein Kranz wird angefertigt und schm\u00fcckt mit Rosen dekoriert die Haust\u00fcr. Gl\u00fcckw\u00fcnsche werden \u00fcbermittelt, Lieder gesungen und geselliges Zusammensein gepflegt. Dieses Zusammensein gilt auch f\u00fcr das j\u00e4hrliche Sommerfest und f\u00fcr den Karneval. Das Sommerfest wird wie ein Sch\u00fctzenfest gefeiert:\u00a0K\u00f6nigsschie\u00dfen f\u00fcr Kinder und Erwachsene, Umzug durch den Vitusring und Parade. Auch die j\u00e4hrlichen &#8222;Maig\u00e4nge&#8220; werden gepflegt. Im Jahre 1988 wurde das 25 &#8211; j\u00e4hrige Bestehen der Nachbarschaft gefeiert, das 50 &#8211; j\u00e4hrige im Jahre 2013 ist ein weiterer H\u00f6hepunkt gutnachbarschaftlicher Beziehungen.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Das die Nachbarschaft nicht nur bei Festlichkeiten aktiv ist wurde eindrucksvoll im Jahre 2003 bewiesen. Durch tatkr\u00e4ftige Hilfe\u00a0von\u00a014 Nachbarn\u00a0wurde eine Betonstein &#8211; L\u00e4rmschutzwand an der ehemaligen &#8222;Bundesstra\u00dfe 70&#8220; (B 70) erbaut, der heutigen &#8222;Landesstra\u00dfe 572&#8220;. (L 572) So wurden die Anlieger vom Stra\u00dfenl\u00e4rm der viel befahrenen Stra\u00dfe wirkungsvoll abgeschirmt und die Wohnqualit\u00e4t entscheidend verbessert. Insgesamt wurden 5.500 Steine verbaut, mit einem Gewicht von 50 Kilo pro Stein. Auf diese Gemeinschaftsleistung ist die Nachbarschaft mit Recht stolz.<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">(Quelle: Josef Hollad 01.03.2012)<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">\u00a0<span style=\"font-size: 18px;\"><b>Wienkamp\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/b><\/span><b>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/b><\/h2>\n<div>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; text-align: justify;\"><a title=\"Ausgaben im Jahre 1936\" href=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/muehlenkamp_abrechnung_gr.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/media\/ueber_suedlohn\/nachbarschaften\/muehlenkamp_abrechnung.jpg\" alt=\"\" width=\"124\" height=\"200\" align=\"left\" hspace=\"20\" \/><\/a>Das genaue Alter der Nachbarschaft Wienkamp konnte nicht festgestellt werden. Es ist jedoch zu vermuten, dass der landwirtschaftlich gepr\u00e4gte Wienkamp zu den \u00e4lteren Nachbarschaften der Gemeinde geh\u00f6rt. Eine vorliegende Schrift mit den Daten zu den nachbarschaftlichen Karnevalsfeier beginnt am 7. Februar 1934. Hier sind auch die Statuten zum Ablauf der Karnevalsfeiern festgehalten, ebenso die verzehrten Getr\u00e4nke und Speisen und die Namen der Nachbarn, die den Karneval organisieren mussten und f\u00fcr die Bewirtung zust\u00e4ndig waren. So hei\u00dft es in der Schrift:<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm; text-align: justify;\">Im Jahre 1936 waren die Ausgaben folgende:<\/p>\n<table style=\"width: 356px; height: 420px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\">\n<colgroup>\n<col style=\"text-align: justify;\" width=\"212\" \/>\n<col style=\"text-align: justify;\" width=\"83\" \/><\/colgroup>\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"212\" height=\"17\"><span style=\"font-size: medium;\">2 Pfund Kaffee a 2,20 M<\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\" width=\"83\"><span style=\"font-size: medium;\">4,40 Mark<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\" height=\"17\"><span style=\"font-size: medium;\">5 Pfund Zucker <\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: medium;\">1,90 Mark<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\" height=\"17\"><span style=\"font-size: medium;\">100 Zigarren a 10 Pf.<\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: medium;\">10,00 Mark<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\" height=\"17\"><span style=\"font-size: medium;\">100 Zigarillos a 5 Pf. <\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: medium;\">5,00 Mark<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\" height=\"17\"><span style=\"font-size: medium;\">37 Schachtel Zigaretten <\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: medium;\">7,40 Mark<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\" height=\"17\"><span style=\"font-size: medium;\">4 Schnapsgl\u00e4ser <\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: medium;\">1,00 Mark<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\" height=\"17\"><span style=\"font-size: medium;\">4 Biergl\u00e4ser<\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: medium;\">2,25 Mark<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\" height=\"17\"><span style=\"font-size: medium;\">Kohlens\u00e4ure <\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: medium;\">7,00 Mark<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\" height=\"17\"><span style=\"font-size: medium;\">2 Platen Kaffeekuchen <\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: medium;\">7,00 Mark<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\" height=\"16\"><span style=\"font-size: medium;\">100 Liter Bier a 70 Pf. <\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: medium;\">70,00 Mark<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\" height=\"16\"><span style=\"font-size: medium;\">77 Liter Bier a 63 Pf. <\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: medium;\">48,51 Mark<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\" height=\"17\"><span style=\"font-size: medium;\">48 Liter Schnaps a 2 M <\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: medium;\">96,00 Mark<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\" height=\"17\"><span style=\"font-size: medium;\">Auslagen f\u00fcr Musik <\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: medium;\">18,00 Mark<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\" height=\"17\"><span style=\"font-size: medium;\">240 Heringe <\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: medium;\">21,60 Mark<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"border-bottom: 1px solid #000000; text-align: justify;\" height=\"17\"><span style=\"font-size: medium;\">100 Br\u00f6tchen <\/span><\/td>\n<td style=\"border-bottom: 1px solid #000000; text-align: justify;\"><span style=\"font-size: medium;\">2,50 Mark<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\" height=\"16\"><span style=\"font-size: medium;\">\u00a0<\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: medium;\">297,56 Mark<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\" height=\"17\"><span style=\"font-size: medium;\">Einnahmen <\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: medium;\">303,44 Mark<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: justify;\" height=\"17\"><span style=\"font-size: medium;\">\u00dcberschuss<\/span><\/td>\n<td style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: medium;\">5,88 Mark<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0Das letzte Fest vor dem 2. Weltkrieg wurde 1939 gefeiert. W\u00e4hrend der Kriegsjahre erfolgte keine Eintragung. Im Jahre 1949 wurde das erste Nachkriegsfest gefeiert. Diese Tradition ist bis heute erhalten.<\/p>\n<h6 style=\"text-align: justify;\">\u00a0Quelle: Brosch\u00fcre der Nachbarschaft von Heinrich Humberg, Wienkamp rechts 6<\/h6>\n<\/div>\n<\/div><\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":211,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-213","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/213","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=213"}],"version-history":[{"count":8,"href":"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/213\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7710,"href":"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/213\/revisions\/7710"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/211"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.heimatverein-suedlohn.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=213"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}